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Beiträge mit Schlagwort ‘Panik’

Für alle ArachnoPhobiker

Der Herbst ist für Arachnophobiker die schlimmste Alptraumzeit, weil TemperaturStürze unter 20 °C damit verbunden sind, dass Spinnen durch jedes Fenster, das zum Lüften geöffnet ist, in die Wärme von Häusern und Wohnungen drängen. Nie geöffnete Fenster unbeaufsichtigt lassen.

Wer nicht durch vollständig, befestigte Schutzgitter davor geschützt ist, findet bald da und bald dort kleine schwarze bzw. braun-weiß-gestreifte oder große dünnbeinige Achtbeiner.

Doch weit gefehlt! Das 3. Mal in 15 Jahren begegnete ich jetzt ungewollt einer deutschen Riesenspinne, die mit hohem Tempo und mehr als 5 cm Gesamtdurchmesser in meinen eigenen 4 Wänden herum lief und mich mit ihrer Neugier mehrfach zum Schreien brachte. In Deutschland gibt es behaarte und dickbeinige sowie intelligente Spinnen, die weder Tageslicht noch Menschen scheuen und vor der Kälte des Herbstes in gemütliche und interessante, deutsche Wohnungen fliehen.

Bild

Doch, was uns Phobikern Angst macht, ist die Unkontrollierbarkeit und das Kopfkino. Wir stellen uns schlimmste Dinge vor, die das Tier ungehindert anstellt und denken, dass wir keine Kontrolle darüber haben, wann es was mit uns und unserem Zuhause tut. Das lähmt uns.

Doch wenn wir unsere Angst besiegen, können wir die Panik verdrängen und den Verstand zu kleinen TeilSiegen gegen das Insekt nutzen und am Ende den Kampf um Lebensqualität gewinnen. Wir können die Kontrolle zurück gewinnen!

Zuerst sollte man die Spinne in dem Raum isolieren, wo man sie zuletzt gesehen hat (Fenster und Türen geschlossen halten). Dadurch kann man sich in den anderen Räumen frei bewegen und sich nach Kontakt wieder beruhigen.

Danach sollte man sich mit den Gesetzmäßigkeiten vertraut machen, denen Spinnen unterliegen und somit an ihre Grenzen stoßen. Hohe, glatte Wände kann kein Achtbeiner erklimmen. Und bei lauten Schreien flüchten oder erstarren sie. Zudem sehen sie im Halbdunkel schlecht z.B. im Schatten eines Tisches. Vibrationen informieren sie, wo wer ist. Und bei Kontakt mit Wasser halten sie die Luft an. Sackgassen bestehen aus Spalten und Löchern, die zu klein für sie sind, zum Bleistift bei dicht aneinander stehenden Schränken mit Besenleiste und Schranktüren. Und umso größer das Tier, umso bodennaher sind sie unterwegs. Allerdings klettern sie mühelos Stoff hinauf, der bis zum Boden reicht und ihnen genügend Halt gibt…egal ob Seide oder Velours.
Fotos im Internet zu sehen, nimmt ein wenig den Schrecken, wenn man dem Tier dann in echt begegnet.

Als nächstes muss man sich dem Kampf stellen und seinen LebensRaum verteidigen. Dazu verdrängt man die Angst und die Anwesenheit der Spinne, behält aber im Hinterkopf, was zu tun ist, falls es zu einer Begegnung kommt. Das erfordert ein großes Maß an Mut und Gelassenheit aber auch Verstand.
Ich bin immer in geschlossenen Schuhen und unter starkem Trampeln in den Raum gegangen, dessen Tür ich sofort wieder hinter mir schloss. Durch die Schuhe und das Trampeln gab ich mir selbst Sicherheit, dass der Achtbeiner gewarnt war, weit außerhalb meiner Fußweite zu bleiben und auch die Öffnung zu meiden, durch die ich kam.
Zudem hab ich mir ein großes Schneidbrett zum Erschlagen und einen halbtransparenten Eimer mit bunten Punkten bereit gelegt. Die bunten Punkte lenkten mich mit ihrer Fröhlichkeit erfolgreich von der PanikSituation ab…ich liebe Farben…und der große Durchmesser des Gefäßes ermöglichte einen sicheren Abstand für die Sicherheit meiner Person. Die Halbtransparenz schützte mich vor dem angsteinflößenden Ansehen des Tiers, half aber gleichzeitig die Kontrolle über die Situation nicht zu verlieren, weil ich es nicht aus den Augen verlor.

SpinnenFangEimer mit bunten Punkten zur Minderung der PhobiePanik
Mut machte ich mir mit einer PlastikSpinne, die mir ein Freund geschenkt hatte und die mir trotz ihrer LebensEchtheit und scheußlichen Größe nie etwas tat. Ich sprach mit ihr und fasste sie an, bevor ich den infiltrierten Raum betrat und meinen Angelegenheiten nach ging, als ob der lebende Achtbeiner nicht da wäre.

PlastikSpinne, groß und naturgetreu

War es mir zu viel, verließ ich den Raum fluchtartig und unter Trampeln, um mich nebenan oder bei einem Spaziergang wieder zu beruhigen. Hauptsache, das Tier blieb isoliert in den 4 Wänden, die ich ihm vorübergehend zugestand. Ich rief Freunde an, sprach mit meiner Psychologin und ließ mich von ihnen beruhigen, bis ich mein Kopfkino als nicht real einstufen konnte und die Panik hinter mir ließ.

Als ich von ihnen ermutigt den Kampf aufnahm, begegnete ich der ganzen Pracht des Achtbeiners, der sich einen bodenlangen Vorhang meines BeistellTisches hinauf bewegt hatte, um mich ausgiebig zu betrachten. Ich studierte ebenfalls meinen Feind, um die Angst zu verlieren und seine Fähigkeiten kennen zu lernen. Es beruhigte mich, dass er sich von TischPlatten und höheren Ebenen fern hielt. Zudem war das Tier noch jung und demzufolge unerfahren und durch seine SelbstÜberschätzung leichter zu fassen. Ich stufte es auf männlich ein, wodurch ich noch ein wenig mehr die Angst und mein Kopfkino an Macht verlor. Ich versuchte, die Riesenspinne mit meinem Eimer (immer in GriffWeite) zu fangen und lernte dadurch ihr Fluchtverhalten kennen. Sobald sie Gefahr witterte, schaltete sie auf Turbo und verschwand unglaublich schnell und unaufhaltsam als dunkler Kondenzstreifen, den man sekundenschnell aus den Augen verlor. Also musste ihre Neugier geweckt und sie mit einer Falle überlistet werden.

Als sie mich Stunden später entspannt auf dem Sofa mit Kleinigkeiten werkeln sah – ich hatte die Füße bewusst nicht auf dem Fußboden um mich selbst zu schützen – trat der Achtbeiner mitten auf den Weg, den ich immer zum Sofa nahm, vermutlich meinem Geruch folgend. Er zeigte, das war sein Revier und ich erschrak, weshalb mein Quieken ihn erstarren ließ. Doch nutzte ich den Überraschungseffekt und nahm mir sofort den Eimer, richtete die Öffnung auf das Tier und kam mit der Öffnung langsam näher. Schnelle Bewegungen vermeidend, stülpte ich das riesige Gefäß über die bewegungslose Spinne und stellte sofort etwas Schweres drauf, damit sie nicht mit ihren kräftigen Beinen den Rand aushebeln konnte. Ich wunderte mich im NachHinein, dass das Tier blind gegenüber dem Eimer und meiner näher kommenden Attacke war, doch vermutlich nahm das Sofa, auf dem ich mich komplett befand, alle BewegungsVibrationen von mir und der Schatten ließ den halbtransparenten Eimer komplett verschwinden. Oder sie wollte sich fangen lassen, um in allerletzter Sekunde mit TurboGeschwindigkeit zu entkommen und somit ihre Überlegenheit zu demonstrieren. Ich konnte nur vermuten, dass ich sie hatte, denn diese gefährliche Auseinandersetzung verursachte die gruseligste Gänsehaut auf jedem Zentimeter meines Körpers und einen übermächtigen FluchtDrang. Meine Hände und meine Beine krampften, nachdem ich den Raum fluchartig verlassen hatte.

Ich flüchtete panisch an die frische Luft der Nacht, im Vorübergehen von meinem Verstand gezwungen, eine Jacke überzustreifen. Mein Kopfkino rotierte und ich lief um mein Leben, arbeitete den Stress der Situation ab, blieb stehen um meinen ganzen Körper vor Ekel zu schütteln und ging weiter, um mich wieder unter Kontrolle zu bekommen. Ich schrie, ich krampfte, ich halluzinierte, ich war im totalen Alarmzustand. Deshalb lief ich weiter…und lief und lief…bis die schwarzen Flecken, die dunklen Schatten der Nacht nicht mehr zu riesigen VerfolgerSpinnen mutierten und ich endlich wieder Einzelheiten der Realität um mich bewusst wahr nahm. Die stechende Gänsehaut blieb, doch half mir der größer werdende Abstand zum KriegsGelände des SpinnenKampfs mich langsam wieder auf Irdisches zu konzentrieren. Ich genoss den beruhigenden Blick in die Sterne, sah die fernen Lichter der Ortschaften hinter den Hügeln der Stadt. Ich lehnte mich auf ein Geländer, setzte mich auf eine Parkbank und beruhigte mich mehr und mehr. Klar werdende Gedanken erarbeiteten die Schritte, zur EimerInhaltBeseitigung. Ich beschloss den Achtbeiner als Maß meines Muts und meines Siegs über meine Phobie auf gekästeltem Papier im A3-Format zu fotografieren (durch den halbtransparenten Boden des FangEimers) und anschließend aus dem Haus bringen zu lassen. Die Gänsehaut würde bald unter einer warmen Dusche verschwinden, zu der ich aber noch nicht bereit war, da sie mit dem Heimweg verbunden war. Erst nach einer Belohnung – einem Eis, einem Telefonat voll Anerkennung oder etwas anderem Positiven – hatte ich wieder genug Mut und Kraft, in die Räume meiner Wohnung zurückzukehren, die von dem SpinnenAreal isoliert waren. Ich ließ mir die Zeit, die ich brauchte. Die Tür zum Raum mit Eimer und eventuell frei herum laufender, weil entkommener Spinne konnte ich keinesfalls betreten. Ich duschte lang und legte ein VerwöhnProgramm ein, ich surfte im Internet um mich abzulenken und schaute mir einen Film an, der mich so sehr beruhigte, dass ich einschlafen konnte (WALL-E). Am nächsten Morgen stellte ich einen schweren Blumentopf auf den umgedrehten Eimer, in dem augenscheinlich kein Achtbeiner zu sitzen schien und verließ sofort den Raum wieder, um meinen besten Freund anzurufen, der mich im Kampf gegen die Spinne unterstützen musste, weil ich nicht mehr in den kontaminierten Raum mit einer eventuell rachsüchtigen RiesenSpinne rein konnte. Ich war im Kampf zuvor an meine körperlichen und psychischen Grenzen gestoßen und hatte weder Kraft noch Nerven, mich dem allein zustellen, was mich noch erwartete.
Nach einem Ausflug mit besagten Freund, kamen wir erfrischt und voller Energie zu mir nach Hause. Er ging vor und ich folgte ihm zum Eimer. Während er mit einer Taschenlampe in den Eimer sah, holte ich FotoApparat und den Block mit den genormten RechenKästchen. Die Bestätigung, dass ich ein PrachtExemplar von Spinne gefangen hatte, war eine riesen Erleichterung und ein enormer Erfolg, der mich ermunterte, mein Zuhause endgültig von dem Achtbeiner zu befreien. Ich sah mir meinen schnellen und aufgeregten Feind in der Falle an und zog einen großen Karton heran, um mit dem Tischbein zusammen jeden Fluchtweg abzuschirmen. Zu zweit bugsierten wir die Spinne durch Klopfen und Schieben des Eimers an die andere Seite des Gefäßes, wo kein Spalt durch das Eindringen unseres Blockes eine Flucht ermöglichte. Wir hatten den Rand nur so weit angehoben, wie der Block hoch war, den wir unterschieben wollten, was auch zügig passierte. Ich hielt die Wände des Gefängnisses, weil ich feinmotorischer war und meine Panik ein zu großes Anheben oder gar Umstürzen verhindern würde. Der Pappdeckel, der 10cm größer war, als der Durchmesser des Gefäßes, wurde von meinem Freund drunter geschoben, der keinerlei Angst vor dem Tier hatte. Die Spinne ergab sich ihrem Schicksal und kletterte auf den hellen Untergrund, wo ich ihre halbtransparente Größe fotografisch festhalten konnte, nachdem Paketklebeband das Entkommen des Tieres an jeden Mikrometer des Randes verhinderte. Mitsamt Deckel brachten wir sie im Eimer nach draußen und mindestens 50 m von meinem Wohnhaus weg. Dann drehten wir den Eimer auf den Kopf und hoben ihn über uns, um durch den milchigen Boden zu beobachteten, ob der Achtbeiner am Papier klebte oder am Boden des Eimers war. Als uns letzteres beruhigte, stellten wir zudem erleichtert fest, dass das Tier keine Chance hatte, die glatten EimerWände hochzuklettern. Wir besorgten einen Gegenstand zum Töten des Insekts, damit andere ArachnoPhobiker dieses kälteEmpfindliche Tier nicht bei sich wiederfinden würden, und brachen den angeklebten Papierdeckel auf…ich in riesigem SicherheitAbstand, weil ich zu panisch war, um dies aus nächster Nähe mitzubekommen. Der Panzer des Achtbeiners knackte hörbar und ich wartete noch ein paar Stöße ab, bis mein Freund bestätigte…“Die ist erledigt“. Danach sah ich mir den zusammengezogenen Spinnenkörper an, schüttelte den Eimer zur Absicherung der Bewegungslosigkeit und warf das dunkle Bündel auf den Fußweg, um abschließend draufzutreten.

Ich hatte den Kampf gewonnen. Ich war Sieger über Angst und Achtbeiner. Ich und meine Wohnung waren befreit.

Ich war überglücklich und total dankbar, dass ich Hilfe beim Finalkampf hatte, weil ich ohne meinen Freund das Tier nicht hätte aus dem Haus und aus dem Eimer bekommen. Die bunten Punkte brauchte ich aber zurück…für diesen BlogEintrag und den nächsten Störenfried, der meine Arachnophobie zu Panik werden lässt.

Damit ich aber meine Phobie soweit unter Kontrolle hatte, musste ich viele Schritte der Konfrontation gehen…erst Spielzeugspinnen, dann naturgetreue Plastikspinnen, auch gut verschlossene Giftspinnen im Zoo oder dem Zoohandel und schließlich auch viele MiniSpinnen, die ich an meinen Wänden erquetschte oder im Altweibersommer beim Spaziergang mitsamt SpinnFaden einfing.
Jetzt sind nur noch die Riesenexemplare in freier Wildbahn die, die in mir Panik, Ekel und Angst im Übermaß (Trauma) auslösen, wenn ich ihnen nicht aus dem Weg gehen kann – denn meine Wohnung gehört mir und Spinnen sind da unerwünscht.

Viel Kraft und Mut schenkt allen ArachnoPhobikern eure SiM

PS: Dies ist mein NovemberEintrag, den ich voraussichtlich wegen OfflinePeriode nicht schreiben kann, also vorziehe – auch wegen der ThemenAktualität.

8 gegen 1 – braune Gewalt in Hohenstein-Ernstthal

Vor 12 Jahren starb ein Punker in Oberlungwitz, weil er auf der AbschussListe der örtlichen Rechtsextremen stand. Der Angreifer sitzt (meines Wissens nach) noch heute im Knast und deshalb wurde es ruhig in Hohenstein-Ernstthal. Doch trügt der Schein. Die Rechtsextremen sind noch da und wenn Punker in Sichtweite kommen, sehen sie ROT!

Doch warum ich die Gefahr eingehe, diesen Artikel zu schreiben, hat einen anderen Grund.

Am 20.7.2012 wurden mehrere Jugendliche von 11 bis 14 Jahren von Rechtsextremen in Panik versetzt und brutal niedergeschlagen. Ihr Opfer sollte gezwungen werden, eine bereits gestellte Anzeige seine Mutter zurück zu ziehen…deshalb gingen sie zu acht auf den Minderjährigen los – aber nicht zum ersten Mal!

Mit Gewalt gegen polizeiliche Ermittlungen vorgehen – so ein Irrsinn, finde ich.

Doch die Kinder waren wehrlos und teilweise so sehr verängstigt, dass sie handlungsunfähig waren. Sie wussten, dass sie keine Chance hatten zu entkommen, weil sie  bei einer Flucht verfolgt würden. Die Rechtsextremen hatten nur ein Ziel – ihr eigenes – und vergaßen, wen sie überhaupt angreifen. Leider!
Es besteht die Gefahr, dass die Minderjährigen ihre traumatischen Erlebnisse mit Alkohol und Drogen verarbeiten wollen und in einer zerstörerischen Suchtspirale landen, wie jemand aus meinem Bekanntenkreis.

Wollen wir, dass unsere Kinder so enden, weil sie Opfer von brauner Gewalt wurden? Ich nicht!

Doch Widerstand ist schwierig, weil die Rechtsextremen in der Karl-May-Geburtsstadt alles tun, um nicht von der Polizei haftbar gemacht zu werden.
Sie haben Kollegen unter den Beamten, suchen sich Opfer aus, die nichts mit der Polizei zu tun haben wollen, drohen präventiv gegen Anzeigen mit Köpfung bei Zeugen und Angegriffenen, aber sie gehen auch methodisch vor.

Sie haben Kundschafter, die Adresse und Gewohnheiten des Opfers ausspionieren, um überraschend und unbehelligt zuschlagen zu können.

Sie haben einen Beobachter, der passiv bleibt, aber seine Kollegen über die Angriffssituation informiert.

Sie haben eine Frau im Team, die mit Kleinkind und VertrauensSprüchen das Opfer festhalten und in Sicherheit wiegen kann, während sie es aber verbal nötigt, sein Fehlverhalten einzusehen und das Richtige zu tun (im Sinne der Rechtsextremen), um nicht weiter verletzt zu werden.

Sie haben Anonymität als Schutzmittel und verwenden teilweise Decknamen, um nicht angezeigt werden zu können.

Sie fahren mit mehreren Wagen vor, um gleich in der Überzahl zu sein und ihre Opfer einzuschüchtern – übrigens unauffällige FamilienAutos.

Sie schirmen ihr Opfer mit rechtsextremen Personen ab, um bei einer Aussage keine genauen Angaben gegen sich zu haben und somit Lügen verwenden zu können, mit denen sie sich wieder aus der Schlinge des Gesetzes winden können.

Sie benutzen keine Waffen außer die Fäuste eines brutalen, gnadenlosen Schlägers, um keine dauerhaften Spuren auf dem Körper ihres Opfers zu hinterlassen bzw. Knochenbrüche zu verursachen, die auch von einem „Treppensturz“ herrühren könnten.

Sie fahren alkoholisiert vor, damit sie vor Gericht als unzurechnungsfähig eingestuft werden und für ihre Taten nicht bestraft werden können.

Sie sind überregional organisiert und können sich Verstärkung aus anderen Teilen Sachsens holen, wenn sie ihren Sieg in Gefahr sehen, weil die ausgesuchten Opfer einmal nicht wehrlos sind. Zumindest behaupten die Rechtsextremen in Hohenstein-Ernstthal, dass Köpfe rollen, wenn ihre Verstärkung aus Zwickau anrückt.

Das NPD-Büro in Oberlungwitz scheint die örtliche Handlungsbasis zu sein und es wird Zeit, dass wir uns in Hohenstein-Ernstthal ebenfalls organisieren, um unsere Bewohner vor brutalen Übergriffen mit rechtsextremen Angreifern (die abwarten bis ihr Opfer allein ist und dann plötzlich von überall her kommen, um zuzuschlagen) zu schützen.

Ein paar Leute mit Zivilcourage hab ich in unserer Stadt schon getroffen.

Wer hilft mit bei der Organisation einer Friedensdemo?
Wer bietet Schutzinseln, wohin sich die Opfer retten können – wie in Meerane, wo Opfer in Geschäften und anderswo abtauchen können?
Wer hat nette aber rechtsextreme Nachbarn und würde sie fragen, warum diese das Leben von wehrlosen Jugendlichen mit psychischer und physischer Gewalt zerstören?
Wer schaut nicht weg, wenn Nazis auf der Straße lauern, um ihr Opfer abzufangen und einzukreisen?
Wer leistet seinen Beitrag um zu verhindern, dass Nazis in unsere Stadtverwaltung kommen und somit ihre braune Gewalt manifestieren?

Wer leistet Widerstand, ohne selbst zum Opfer zu werden?
Es wird Zeit dazu…

…ist die Meinung von SiM

Und jetzt eine Frage an die Nazis überall…Wollt ihr, dass eure Kinder von Fremden so brutal angegriffen werden und es niemanden gibt, der sie beschützt, wenn ihr nicht da sein könnt? Nein? Dann versteht ihr ja, warum ich nicht wegschauen kann.

Das Deutsche Grundgesetz besagt…

Art. 1

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
Respektiert ihr den Menschen, den ihr als Opfer auserkoren habt, bevor ihr auf ihn einprügelt?
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
Unverletzliche Menschenrechte wie

  • das Recht auf Leben …Traumatisierte leben nicht, sie leiden Tag für Tag.
  • die Freiheit von Folter …psychische und physische Gewalt gehört zu Folter, besonders wenn die Opfer wehrlos sind.
  • die Freiheit von Sklaverei …eure Opfer werden Sklaven eures Willens und so lange terrorisiert, bis sie diesen akzeptieren und ihren eigenen Willen verlieren.
  • die Freiheit von Diskriminierung …wer dafür geschlagen wird, dass er eine eigene Meinung hat und ein eigenes Handeln – wird von euch diskriminiert.

(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. Körperverletzung und Nötigung sind im Strafgesetzbuch verankert und machen euer Handeln illegal…nicht eure Opfer sind die, die Strafe verdienen.

Art 2

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
Nazis haben kein Recht andere zu terrorisieren…niemand in Deutschland darf das!
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.
Nazis missachten unser nationales Grundgesetz, wenn sie ihre Opfer angreifen…wollen wir das wirklich?

Art 3

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Deshalb dürfen Nazis genauso wenig wie ich oder du gegen Gesetze verstoßen.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Werden die Opfer von Nazis benachteiligt? Ich glaube JA.

Art 5

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. Weshalb ich für meine MeinungsÄußerungen hier nicht bestraft werden darf.

Quelle (zum Nazi-Übergriff): anonyme Informanten
Quelle (zum Deutschen Grundgesetz): http://www.gesetze-im-internet.de/gg/
Quelle (zu den Menschenrechten): http://www.igfm.de/Was-sind-Menschenrechte.1406.0.html

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