Just another WordPress.com site

Beiträge mit Schlagwort ‘Kino’

Das Geschäft mit dem LeinwandFilm

Ein Insider der FilmSzene berichtete mir heute von seinen Erfahrungen mit FilmProduzenten.

Die neueste Technik ist HFR (high frame rate). Dabei werden statt wie bisher 24 Frames pro Minute jetzt doppelt so viele in einen Film gepackt – weil mans kann! Dabei sind nicht nur die höheren FilmProduktionsKosten von Nachteil. Nein, die Zuschauer kommen mit Kopfschmerzen und einem gequirlten Gehirn aus dem Kino.

Sollte es nicht die Hauptsache sein, dass die Zuschauer einen Film genießen können, wenn sie dafür die EintrittsGelder eines Kinos bezahlen? Anscheinend geht es nicht mehr um die Bedürfnisse der Zuschauer, ist meine erschütternde Schlussfolgerung.

Auch Disney – der weltweite Marktführer für FamilienFilme – hat vergessen, für wen er bunte KinoLeinwände produziert.

Der amerikanische Konzern weigert sich, laut Aussage von KinoBesitzer Herr Elsner, zweidimensionale Filme zu produzieren, obwohl Kinder mit Übelkeit und Kopfschmerzen aus den 3D-Filmen kommen! Warum kapiert Disney nicht, dass KinderGehirne mit der modernen 3D-Technik überfordert sind? Ist dem MegaProduzenten egal, dass ein Kinobesuch für Kinder nicht mehr zu einen positiven Erlebnis wird, wenn die Gesundheit leiden musste? Dürfen Kinder jetzt keinen Spaß mehr an für sie produzierten Filmen haben?

Geht es um´s Geld? Geht es um Prestige? Sollte ein Produzent für Kinderfilme nicht auch kindgerechte Filme ins Kino bringen? Warum ist ein Marktführer nicht zu vorbildlichem Verhalten in seiner Branche verpflichtet?

Der Betreiber vom Capitol aus Hohenstein-Ernstthal liebt das Lachen von Kindern und ihren Eltern und darum weigert er sich, DisneyFilme ins Programm zu nehmen, die es nicht in 2D gibt – auch weil sein Kino mit Herz wegen Ablehnung des FördermittelAntrags im Jahr 2012 auf 3D-Technik verzichten muss.

Er ist dankbar, dass es FilmVerleiher wie FOX und Sony gibt, die auch im Zeitalter der digitalen KinoFilme für kleine Kinos AnalogKopien produzieren, weil sich eben nicht jedes Filmtheater die Kosten einer Digitalisierung leisten kann – eine Folge von 1Euro-PopkornVerkauf und 6 Euro-KinoTickets.

Ich danke euch ebenfalls für die Rettung der Kinos mit Herz in der Welt der aussaugenden KinoKonzerne.

Wie gut, dass es noch Menschen in der KinoBranche gibt, denen menschliche Bedürfnisse am Herzen liegen 🙂

Ich bin der Meinung, ein KinoBesuch sollte das Herz jedes Zuschauers erfreuen und wünsche mir, dass dies bei allen FilmProduzenten ankommt…in Hollywood und auch sonst überall.

Selbstmord ist keine Lösung

Fetzen eines BrandSchadens an einem verrosteten Dach aus MetallTrägern...ein Bild der ZerissenheitEs gibt Momente im Leben,
wo man verzweifelt,
wo man keinen Ausweg findet,
wo man den Schmerz nicht mehr aushält
oder am Ende ist mit Kraft und Nerven.

Doch Selbstmord ist keine Lösung, egal wie unerträglich die Situation ist.

Jede Krise geht vorüber – genau wie die schönen Momente.
Man muss bloß durchhalten.

Ich spreche aus Erfahrung. Auf jedes Gewitter folgt Sonnenschein – diese Erkenntnis hat mir am Meisten geholfen.GewitterSonne

Damit das Durchhalten erträglich wird, sollte man sich mit Ablenkung und Belohnung selber helfen.

Positive Erfahrungen kann man selbst erzeugen, damit die scheußliche Zeit schneller vergeht und man sich besser fühlt.

Origami + ReiseMotiv + SpaziergangFotoMit Ablenkung meine ich Handarbeiten, Reisen oder andere Beschäftigungen, die länger dauern – wie Filme ansehen, Zeitschriften oder Bücher lesen, Spazieren gehen oder gute Freunde treffen.

Mit Belohnung meine ich Erlebnisse, die einem gut tun, um überstandenes Negatives mit Positivem auszugleichen und die Batterien wieder aufzuladen, die von anderen ganz schön ausgesaugt werden können.

Mit Ablenkung wie einem HandySpiel u.a. überbrücke ich unangenehme Wartezeiten und mache nebenbei etwas Nützliches.
Belohnungen wie Kuchen oder Kino, LieblingsSongs oder den Eintopf von Mama gönne ich mir, wenn ich mal wieder gepeinigt von der Realität bin und mich beschissen fühle. So behalte ich Oberwasser und gehe nicht unter in Leistungsdruck, Ablehnung, Schnelligkeit und Lärm der manchmal ganz schön negativen Realität.

Selbst an einem Tag, der nicht katastrophaler sein kann, weiß ich – morgen ist er vorbei und belohne mich für´s Aushalten der ganzen Katastrophen (mit einem LieblingsFilm, der das zeigt, was mir an dem Tag so fehlte.)

TrauerMotiv Weil andere dadurch leiden.
Am Schlimmsten finde ich, wenn man die Entscheidung zu sterben nicht selbst realisiert, sondern feige vor einen Zug springt oder sich von einem Bus /Lkw überfahren lässt!
Dadurch können die FahrzeugFührer BERUFSUNFÄHIG werden und hunderte Menschen verpassen ihre Termine und stürzen ins Unglück, OBWOHL SIE NICHT EINMAL BETROFFENE SEIN SOLLTEN! DAS IST UNFAIR!

Wenn man wirklich nicht mehr anders kann als sich zu töten, dann sollte man in einem Abschiedsbrief erklären WARUM, damit niemand sich lebenslang Vorwürfe macht, nicht geholfen zu haben.
Man sollte eine Methode wählen, bei der keine Angehörigen die Leiche finden und dadurch lebenslang traumatisiert werden.
Auch sollte die eigene Hand den Suizid vollenden, damit man bewusst wahrnimmt,
was schlimmer ist – der eigene Tod oder die Krise.
Das bedeutet aber, HÄNDE WEG VON ALKOHOL UND MEDIKAMENTEN, betrunken und betäubt trifft man oft Fehlentscheidungen.

Meine Abschiedsbriefe hatten immer die Funktion, die Ursache der Krise zu erkennen und die belastenden Gefühle zu kanalisieren.
Dadurch wurden Leid, Schmerz oder Angst erträglicher. Falls nicht,
ergab der Selbstmordversuch immer am Ende, dass kein Problem so groß sein kann, dass es mein ganzes Leben zerstört. Man kann immer neu anfangen.
Inzwischen bin ich soweit, dass ich Briefe an Leute schreibe, mit denen ich ein unlösbares Problem habe, damit dieses ausgesprochen wird und somit an Kraft verliert. Und obwohl der Adressat die Zeilen niemals lesen wird, entspannt sich die Lage, weil die belastenden Fragen und Ängste nicht mehr allmächtig sind durch ihre Undurchdringlichkeit. Sobald man die Ursache eines Problems erkennt, kann man dieses lösen – durch Freunde, Fremde, Familie oder den Rat einer Psychologin/ eines Psychologen.Nebelverhangene BaumHänge

Man steht auch nicht hilflos da in jeder Krise. Es gibt Hilfsangebote, die man wahrnehmen sollte. Meine Hausärztin nimmt sich Zeit zum Zuhören, wenn es niemand anderes tut. Meine Psychologin erklärt mir vieles, was ich selbst nicht erkennen kann. Und Freunde finden immer Worte, die das Leben lebenswert machen – man muss sie nur in der größten Not anrufen. Auch sich in eine Interessengemeinschaft zu integrieren, kann stabilisierend wirken, weil man Stück für Stück mehr dazu gehört und nicht mehr allein ist, mit all den Belastungen des Lebens – einem Alkoholiker haben die Anonymen Alkoholiker in Erfurt geholfen. Mir gibt der Verein um das Karl-May-Haus unserer Stadt ein Gefühl der Zugehörigkeit und Wertschätzung. Wieder andere schwören auf den Gesangsverein einer Kirche oder die regelmäßigen Treffen eines FotoClubs. Auch Tiere zu streicheln kann Medizin für die Seele sein. Und Musik war schon immer positiv um einen Ausdruck für seine Gefühle zu finden. Wer zudem noch Origami erlernt, findet Geduld durch Beschäftigung ohne andere treffen zu müssen.Medizin_Tier

Es gibt soviel in der Welt, was jede Krise überstehen lässt – finde es, anstatt dich von dem Problem beherrschen zu lassen. Du bist stärker als jeder Negative Einfluss, denn diese kann man sogar als Anhäufung Step by Step ausschalten.
Warum sich das Leben noch schwerer machen? Es ist schon hart genug bei all den Stressoren wie Lärm, Zeitmangel, Leistungsdruck, Erwartungsdruck, Absagen, Ablehnung, Ignoranz und Konkurrenzkampf, BürokratieHürden, VersagensÄngste, FinanzierungsProbleme und und und.

Belohn dich dafür, dass du all das durchstehst…mit neuen Eindrücken, schönen Erinnerungen oder Ruhe und Entspannung 🙂

Ich hoffe, meine Fotos waren ein kleiner Vorgeschmack.

SiM

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten