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Beiträge mit Schlagwort ‘glücklich’

Wahre WunschGeschenke

Ich denke weiter, experimentiere gern und habe dieses Jahr zu Weihnachten etwas Neues ausprobiert – und es funktioniert.

Viele Menschen ärgern sich, weil die Geschenke von Freunden oder Verwandten nicht den persönlichen Geschmack treffen.

Dann heißt es entweder Umtausch oder Leiden, weil das Geschenk einen immer wieder daran erinnert, dass die Vertrauten einen nicht richtig verstehen.

Doch warum deshalb leiden, fragte ich mich dieses Jahr. Niemand kennt meine eigenen Wünsche so wie ich.

Ich ging Geschenke für eine Weihnachtsfeier kaufen, sah traumhaft schöne Geschenke unter 5 Euro für mich und packte alles in den Einkaufskorb. (Nutze die Gelegenheit – es kommt keine zweite.) Als ich an der Kasse stand, sah mich meine beste Freundin und kam in den Laden, um mich zu begrüßen.

Einige Wortwechsel später machte ich den Versuch und fragte sie: „Welches der bezahlten Produkte hier würdest du dir für mich als Weihnachtsgeschenk aussuchen? Ich hab da so eine Idee. Ich kauf mein eigenes Geschenk und du bezahlst mir, was es gekostet hat, und machst es mir somit zu dem Geschenk, was ich mir wirklich wünsche. Das kostet 2 Euro, das 3 und das hier 2,50 Euro?“

Sie machte tatsächlich mit und suchte sich einen Mörser aus, den ich schon länger haben wollte.

Ohne zu zögern, holte sie die Münze aus ihrem Portemonnaie und bezahlte den aufgerundeten OriginalPreis, um mir die AnschaffungsKosten abzunehmen. Dann nahm sie das Produkt mit, um es noch schön für mich einzupacken. Ich freute mich, weil ich ein wenig von meinem Geld, was in der LadenKasse gelandet war, zurück hatte. Aber noch mehr freute ich mich, dass meine Idee offensichtlich gut ankam.

Ich baute es aus. Die Gegenstände meines Herzens landeten Zuhause und warteten auf Weihnachten.

Bei einer Freundin, die ich vor Weihnachten traf, ließ ich mein Geschenk Zuhause und erklärte ihr, was sie mir als wirklich gutes Geschenk machen könnte, wofür ich es brauche und wieviel es kostet. Obwohl sie mich zum WeihnachtsEssen in ein Restaurant einlud und schon ein liebevoll ausgesuchtes aber leider nicht ganz passendes Geschenk für mich gekauft hatte, bezahlte sie sehr gern die 2 Euro für eine KeilrahmenRegenSchutzhülle, die ich für zukünftige Ausstellungen brauche, weil dank ihrer Größe mehrere Rahmen witterungsgeschützt und ohne Auto transportiert werden konnten. Wir freuten uns beide über die gelungene Bescherung.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag traf ich einen Freund, von dem ich wusste, dass er keine Geschenke nach Wünschen anderer außer ihm aussuchen konnte und jedes Mal damit überfordert ist, für andere Geschenke zu kaufen. Ich bereitete ihn darauf vor, dass ich mein eigenes WeihnachtsPäckchen mitbringen würde, was er mir zum Geschenk macht, indem er es bezahlt. Weil er zu den Menschen gehört, die andere seine Geschenke einpacken lassen, weil er selbst dazu nicht fähig ist, hab ich mein bestes Weihnachtspapier rausgesucht und damit mein Geschenk so liebevoll eingepackt, dass es mir eine Freude war, es anzusehen.

Warum immer nur die schönsten GeschenkVerpackungen für andere gestalten?

Bei der Bescherung am zweiten Weihnachtsfeiertag packten er, sein Sohn und ich gleichzeitig die Geschenke aus und es war ein erhebender Moment für mich zu wissen, dass der Inhalt einen großen Wunsch von mir erfüllte. Diesmal war ich es, die wusste, was im Päckchen war 🙂

Jeder war so mit der Freude über sein Geschenk beschäftigt, dass es sich wie all die Jahre zuvor anfühlte…normal.

Im Gegenteil…niemand konnte nachvollziehen, was mein Geschenk so wundervoll für mich macht – außer ich. Darum war ich froh, dass ich dafür gesorgt hatte, es zu bekommen.

Bei der Verabschiedung bekam ich die aufgerundete Summe, die als Beweis auf dem Preisschild des Produkts zu lesen war. Natürlich musste ich erst danach fragen, weil der ignorante Freund unsere Abmachung schon wieder vergessen hatte. Widerstand gab es aber nicht, was ich bei Egoisten wie ihm als Erfolg werten kann.

Mein bester Freund suchte sich aus drei verschiedenen Wünschen den aus, wo er sich am teuren Einkauf anteilsmäßig beteiligen konnte, weil er so die Kaufsumme für mich reduzierte.

Eine Freundin, die mir ihre verhassten LieblingsPralinen aufzwingen wollte, beschenkte ich damit, dass sie sie für sich behalten durfte. Statt dessen bezahlte sie eine Vase, die ich am Tag zuvor spontan gekauft hatte, weil ich nicht an ihr vorbeigehen konnte auf der Suche nach einem anderen aber leider nicht vorhandenen LadenArtikel. Sie freute sich mit mir an dem LiebesKauf und wusste, dass sie mich dadurch glücklich machte.

Ende gut, alles gut…ein Weihnachten voll erfüllter Wünsche.

Die BodyLotion, die ich nicht brauche und die Pralinen, die ich nicht mag…bekomm ich nächstes Jahr auch noch weg…die Freunde haben es ja gut gemeint.

Innovative Ideen in einem glücklichen Jahr 2014 wünscht Künstlerin SiM

Borderliner überall

Durch ein Buch namens Weg aus dem Chaos – Das Hans-mein-Igel-Syndrom oder die Borderline-Störung verstehen erfuhr ich kürzlich, warum überall Destruktivität zu finden ist.

Raser, Süchtige, GewaltTätige, Randalierer, Choleriker, Straftäter, EssGestörte, SexualGestörte, SuizidGefährdete, TatooLiebhaber, EinsamkeitsGequälte, Rücksichtslose, Vandalen aber u.a. auch labile Menschen mit AngstZuständen und depressiven Phasen können Borderliner sein.

Was ist das Borderliner-Syndrom?
Grundsätzlich hat jeder Borderliner ein Problem mit Gefühlen umzugehen, weil er in seinem Säuglingsalter nicht genug Nähe, Schutz und Geborgenheit von seiner Mutter erhalten hat.

Was fast niemand weiß – jedes Baby identifiziert sich bis zur Eigenständigkeit mit der Mutter. Ein Säugling ist nach der Geburt immernoch Teil der Mutter, bis er anfängt, eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln, sich abzunabeln.

Wenn es nun die Grundbedürfnisse wie im Bauch der Mutter erlebt – Liebe, Nähe, Geborgenheit, Schutz, Wärme, Aufmerksamkeit, Trost, Linderung, Mitgefühl, Vorbild, Wissensvermittlung, soziale Kompetenzen, aber auch gesunde Ernährung und Körperpflege – dann muss dieses menschliche Verlangen erfüllt werden, sonst entsteht ein Borderliner.

Die emotionale Instabilität kann auch genetisch vorprogrammiert sein.
Aber auch später im Leben kann sie noch ausbrechen, wenn traumatische Erfahrungen gemacht werden, die zu viel für die Seele sind.

Was passiert, wenn ein Borderliner entsteht?
Babys kennen anfangs nur zwei Zustände – glücklich und wütend.

Wenn die Eltern jederzeit für das Baby da sind, verstehen, wie hilflos das Baby in einer unbekannten Welt ist und dafür sorgen, dass es sich immer wohl fühlt, dann ist der neue Erdenbürger glücklich wie im Mutterbauch.

Wird es aber allein gelassen, geschlagen, angeschrien oder ignoriert, entsteht Wut, womit das kleine Wesen aber noch total überfordert ist…Wie kann es seine Mutter hassen, wo sie doch der wichtigste Mensch der Welt ist? Wie kann es sich selbst hassen, wo es doch nur das Gefühl Liebe kennt? Wie kann es wütend auf die Person sein, die es abgöttisch liebt, weil es ein Teil von ihr ist, weil es als Ungeborenes perfekt und liebevoll von ihr versorgt wurde, weil es in Zukunft auch so perfekt und liebevoll von ihr versorgt werden möchte? Wie kann es den einzigen Menschen hassen, der bis an sein Lebensende für ihn sorgen soll, ihm alles beibringen soll, immer für ihn da sein soll, sich immer um sein Wohl kümmern soll? Wie kann es den einzigen Menschen hassen, dem es bedingungslos vertraut, von dem es in den nächsten Jahren abhängig ist und mit dem es immer eine besonders starke Verbindung haben wird?

Sobald dieser Konflikt in dem ungeborenen oder geborenen Baby aufkommt, ist es überfordert und spaltet die negativen Gefühle ab, um weiterhin glücklich und unbeschwert sein zu können.

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Es entsteht ein Graben zwischen gut und schlecht, ein Damm zwischen lieb und böse, ein spitzer Berg zwischen Angst und Sicherheit.

Und für den Rest seines bzw. ihres Lebens wird dieser Mensch auf einer schmalen Kante, einer dünnen Linie, einem schiefen Grad wandeln und zwischen schwarz und weiß unkontrollierbar hin und her kippen, immer in den Extremen der Gefühlswelt – ohne Grautöne, ohne Verbindung zwischen den Emotionen, ohne Balance zwischen gut und schlecht, ohne Verständnis dafür, dass positive und negative Gefühle Teil eines großen Ganzen sein können.

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Dieser Mensch pauschalisiert oft Situationen, Emotionen und Erinnerungen…nur was völlig gut oder völlig negativ ist, ist verständlich. Das führt oft zu Missverständnissen, Konflikten und Problemen, wo keine sind.

Darum entwickeln diese Menschen entweder einen starken und ungesunden VerdrängungsMechanismus, werden süchtig nach Drogen, Spielen, Zigarette, Alkohol, Tatoo, Essen, Sport, Arbeit und und und.

Oder sie leben ihre extremen Gefühle aus, bekommen Wutausbrüche oder entwickeln ein Helfersyndrom.

Straftäter wie Einbrecher, Diebe oder Vergewaltiger versuchen einen Ersatz zu finden, für den Verlust, den sie erlitten haben, weil sie vernachlässigt wurden und nehmen sich genauso rücksichtslos das, was ihnen zu steht, obwohl es gegen das Gesetz verstößt.

Schläger – egal ob überforderte Mutter oder prügelnder Hooligan – haben so viel Wut angestaut, über all das Schlechte, was ihnen im Leben zugestoßen ist, dass sie ihre Aggressionen nicht mehr kontrollieren können, wenn die Situation kippt oder die innere Unruhe nicht mehr auszuhalten ist.

Sadisten und Mörder, egal ob Affekt oder geplant, versuchen auf ihren Verlust aufmerksam zu machen, versuchen auf unfähige Art Hilfe zu rufen, versuchen sich an anderen zu rächen, weil sie es nicht an ihren Peinigern können.

Harmlos hingegen sind die Angstgestörten, die Depressiven, die nicht verarbeiten können, was sie erlebt haben, weil es übermenschliches Leid war, unmenschliche Qual. Sie sind Gefangene ihrer Gefühle und versuchen alles, um das Geschehene zu verarbeiten, oft auf dem falschen Weg.

Selbstzerstörer können von harmlos bis gefährlich alles sein. Die einen entwickeln eine Essstörung, weil sie ihre Emotionen nicht verarbeiten können, die anderen vernachlässigen sich selbst, wieder andere fügen sich bewusst Schmerzen zu, sabotieren unbewusst ihr Image oder ihre Beziehungen.
Gefährlich sind die, deren Aggressionen durch Rücksichtlosigkeit ausgedrückt werden…im Straßenverkehr durch Rasen oder als Geisterfahrer, beim Brückensprung auf die Autobahn, beim Sprung auf die Gleise oder beim Amoklauf in der Schule.

Dabei läuft innerlich das Gleiche ab, es fehlen positive Zuwendungen wie Wertschätzung, Aufmerksamkeit, Verständnis, Mitgefühl, Zuwendung, Unterstützung aber vor allem Hilfe bei Problemen.
Das führt zu einer unerträglichen Masse an negativen Gefühlen in einem undurchschaubaren Gewirr, das man nicht allein unter Kontrolle bekommt.
Angst und Wut, Traurigkeit und Hass, Sehnsucht und Schmerz vermischen sich aus verschiedenen Situationen und werden zu einer riesigen, einer extremen, einer unbewältigbaren Belastung.
Und nach einer Weile der inneren Unruhe und Aufstauung folgt die Überreaktion.

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Borderliner sind sehr sensibel und besitzen sogar manchmal die erschreckende Gabe der Empathie. Sie spüren die Gefühle von anderen wie ihre eigenen, was sie oft überlastet oder bei anderen zu Ablehnung und Missverständnissen führt, wenn diese sich ihrer selbst nicht bewusst sind.

Ihre Gedanken sind sehr kreativ, was sich in einem starken Kopfkino niederschlägt. Dabei werden surrealistische Realitätsbilder erstellt, die den Zweck haben, Ängste, Aggressionen oder Leid aus negativen Prägungen in das aktuelle Geschehen einfließen zu lassen. Eifersucht z.B. entsteht aus einer vertrauensgestörten Prägung mit extremen VerlustÄngsten und sehr großer Wut über unfairerweise erlittene Verluste der Vergangenheit. Dadurch entsteht im schlimmsten Fall ein neuer Verlust, was eine noch stärkere negative Prägung in die Zukunft transportiert und das alles nur, weil das Kopfkino unkontrollierbar ist. Die selbsterfüllende Prophezeihung ist, wenn die Befürchtung zu Verhaltensweisen führt, die dann die Befürchtung wahr werden lassen.

Amokläufer verzweifeln daran, dass sie sich gehasst und abgelehnt fühlen und rächen sich an ihren Peinigern. Selbstmörder entfliehen der Qual und bestrafen damit die ignoranten Vernachlässiger in ihrem sozialen Umkreis. Süchtige sind im AufstauungsModus und versuchen meist erfolglos zu verarbeiten oder zu vergessen.

Und alle haben eins gemeinsam…sie brauchen dringend therapeutische Hilfe. Denn das Borderline-Syndrom ist heilbar, je nach Stärke der Ausprägung!

Wie geht man mit solchen Menschen um?
Borderliner brauchen extrem viel Verständnis, Mitgefühl, Liebe, Hilfe, Unterstützung, Rücksichtnahme, Toleranz, Ehrlichkeit, Aufmerksamkeit, Anerkennung, Sicherheit, Stabilität, eine für sie sinnvolle Beschäftigung, konstruktives Feedback, Prävention des negativen Verhaltens, Freiheit und Ausgleich durch positive Erlebnisse.

Woran erkennt man, dass man eine Borderline-Störung hat?
Lesen Sie bitte folgende Kriterien durch und zählen Sie mit, wieviele auf Sie zutreffen. Falls Sie 5 erfüllen, sollten Sie besser einen Psychologen aufsuchen.

  1. Ein Muster von instabilen aber intensiven zwischenmenschlichen Beziehungen, das sich durch einen Wechsel zwischen den beiden Extremen der Überidealisierung und Abwertung auszeichnet.
  2. Impulsivität bei mindestens zwei potentiell selbstschädigenden Aktivitäten z.B. Geldausgeben, Sexualität, SubstanzMissbrauch, LadenDiebstahl, rücksichtsloses Fahren, EssAttacken, Verzicht auf Nahrung oder Körperpflege.
  3. Instabilität im affektiven Bereich z.B. ausgeprägte Stimmungsschwankungen von der Grundstimmung zur Depression, Reizbarkeit oder Angst, wobei diese Zustände gewöhnlich einige Stunden oder in seltenen Fällen länger als einige Tage andauern.
  4. Übermäßige, starke Wut oder Unfähigkeit, die Wut zu kontrollieren z.B. häufige Wutausbrüche, andauernde Wut oder Prügeleien.
  5. Hohe Schmerzgrenze und Hobbies mit hohem Verletzungsrisiko, bewusstes Suchen von Gefahrensituationen, Leidenschaft für Tättowierungen, Unpünktlichkeit, antiAutoritäre Einstellung oder andere problemfördernde Verhaltensweisen.
  6. Wiederholte SelbstmordDrohungen, -gedanken, -andeutungen, -versuche oder andere selbstverletzende Verhaltensweisen.
  7. Ausgeprägte und andauernde IdentitätsStörung, die sich in Form von Unsicherheit in mindestens zwei der folgenden Lebensbereiche manifestiert: dem Selbstbild, der sexuellen Orientierung, den langfristigen Zielen oder Berufswünschen, in der Art der Freunde oder Partner, in den persönlichen Wertvorstellungen.
  8. Chronisches Gefühl der Leere oder Langeweile.
  9. Verzweifeltes Bemühen, ein reales oder imaginäres Alleinsein zu verhindern.

Warum sollte man eine VerhaltensTherapie machen?
Man erhält die Chance, seine krankheitsbedingten Verhaltensweisen zu verstehen und zu verhindern. Man erfährt, woher das persönliche FehlVerhalten kommt und lernt Alternativen dazu kennen. Man bekommt StabilisierungsMaßnahmen beigebracht und findet Hilfe in ProblemSituationen. Man wird über Möglichkeiten zur Verbesserung der Lebensqualität aufgeklärt und kann aktiv daran arbeiten, sich positiv zu verändern.

Weil die Therapie oft nicht ausreicht oder mit Wartezeiten verbunden ist bzw. einer zeitlichen Befristung unterliegt, entwickelte ich auf Grundlage des Buchs eine Strategie für eine Borderline-Selbsthilfegruppe, deren Wirksamkeit individuell ausgetestet werden muss.

Vier Schritte, die durchlaufen werden sollten

  1. Problem in der Gruppe zugeben und sich allem öffnen
  2. Fragen und konstruktives Feedback der anderen zum Problem mit objektiven Verbesserungsvorschlägen
  3. GruppenHalt durch Akzeptanz, Verständnis oder Respekt
  4. zu absolvierendes Programm zur ZustandsOptimierung
    A ) Ich gebe zu, keine Kontrolle über meine Destruktivität zu haben, bis ich ihr völlig entsage. Denn ich bin Borderliner bis an mein Lebensende. Ich bin süchtig und kann meine Sucht nicht kontrollieren.
    B ) Ich erleide einen Rückfall, wenn ich meine Krankheit vergesse.
    C ) Ich kann nichts für meine Krankheit. Ich muss sie deshalb akzeptieren und mit ihr umgehen lernen.
    D ) Um meine Probleme besser zu bewältigen, vertraue ich auf eine Höhere Macht und werde wütend auf sie – nicht auf mich oder andere – wenn etwas mies läuft.
    E ) Ich stelle mich meinen Problemen, meinem Schmerz, meiner Wut, meiner Qual und kanalisiere sie konstruktiv. Ich belohne mich dafür, so viel Negatives aushalten zu müssen.
    F ) Ich gebe zu, in letzter Zeit / seit meinem letzten Treffen folgende Dinge zerstört und Menschen oder Tiere bzw. Pflanzen verletzt zu haben. Ich übernehme die Verantwortung für meine Taten, weil die Höhere Macht mich stärkt.
    G ) Ich möchte damit aufhören, mich oder andere bzw. sonstiges zu zerstören und bitte dabei um Hilfe.
    H ) Wir begehen Wiedergutmachung – bei unseren Opfern, uns selbst und dem Universum, dessen Teil wir sind. Gutes zu bewirken wird mein Leben verbessern.
    I ) Ich teile meinen Koffer an positiven Erfahrungen mit anderen, damit diese dadurch lernen, negativen Erfahrungen entgegen zu wirken.
    J ) Ich ärgere mich nicht mehr über Dinge, die ich nicht ändern kann. Ich ändere Dinge, über die ich mich ärgere. Ich verzeihe mir, wenn ich nicht schaffe, was ich mir vorgenommen hatte. Ich verdränge nicht mehr, was in mir vorgeht, sondern mache mir dies bewusst und nutze verschiedene Kanäle zur Verarbeitung.
    K ) ich suche den Sinn in meinem Leben, setze alles daran, Erfüllung zu finden und strebe nach Selbstverwirklichung, um mich weiterzuentwickeln.
    L ) das Feedback von anderen stabilisiert mich und gibt mir Kraft mich zu ändern. Ich fordere es ein, falls notwendig, akzeptiere aber auch negative Erfahrungen.
    M ) Ich beginne mich als Individuum zu akzeptieren, meine Schwächen zu Stärken umzuwandeln und meine Stärken zu nutzen, sofern ich niemandem damit schade. Ich fange an, mich trotz meiner krankheitsbedingten Defizite zu lieben.
    N ) Ich erkenne Stressoren und gehe angemessen mit ihnen um. Aktuelle Belastungen destabilisieren mich…
    O ) Ich bin eine zu große Belastung für nur einen Menschen. Wie verteile ich mich sinnvoll? Wo werde ich übermäßig und wo egoistisch in meiner Ertragbarkeit?
    P ) Wo bin ich stehen geblieben in meiner seelischen und emotionalen Entwicklung? Was muss ich noch aufholen? Und wie realisiere ich die fehlende Prägung?
    Q ) Das einzig Stabile ist die Instabilität. Nichts bleibt, wie es mal war. Alles ist in ständigem Fluss. Alles Schlimme vergeht, wenn man geduldig durchhält. Alles Positive verliert an Nichtigkeit, wenn man es richtig zu schätzen weiß.
    R) Wie oft bin ich schon seelisch gestorben? Als Überlebender bin ich stark genug, bei seelischem Tod körperlich am Leben zu bleiben. Ich sterbe nicht durch übermäßige Qual. Der seelische Tod ist ein NeuAnfang ohne den Stressor von zuvor.
    S ) Ich lerne meine eigenen Grenzen kennen und lasse mich ausbremsen, wenn es mir nicht gelingt, sie von selbst einzuhalten.

Viel Erfolg dabei, die positiven Aspekte des Lebens die negativen überwiegen zu lassen

Glücksbringer und Aufklärerin

SiM

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