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Beiträge mit Schlagwort ‘Gewalt’

Borderliner überall

Durch ein Buch namens Weg aus dem Chaos – Das Hans-mein-Igel-Syndrom oder die Borderline-Störung verstehen erfuhr ich kürzlich, warum überall Destruktivität zu finden ist.

Raser, Süchtige, GewaltTätige, Randalierer, Choleriker, Straftäter, EssGestörte, SexualGestörte, SuizidGefährdete, TatooLiebhaber, EinsamkeitsGequälte, Rücksichtslose, Vandalen aber u.a. auch labile Menschen mit AngstZuständen und depressiven Phasen können Borderliner sein.

Was ist das Borderliner-Syndrom?
Grundsätzlich hat jeder Borderliner ein Problem mit Gefühlen umzugehen, weil er in seinem Säuglingsalter nicht genug Nähe, Schutz und Geborgenheit von seiner Mutter erhalten hat.

Was fast niemand weiß – jedes Baby identifiziert sich bis zur Eigenständigkeit mit der Mutter. Ein Säugling ist nach der Geburt immernoch Teil der Mutter, bis er anfängt, eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln, sich abzunabeln.

Wenn es nun die Grundbedürfnisse wie im Bauch der Mutter erlebt – Liebe, Nähe, Geborgenheit, Schutz, Wärme, Aufmerksamkeit, Trost, Linderung, Mitgefühl, Vorbild, Wissensvermittlung, soziale Kompetenzen, aber auch gesunde Ernährung und Körperpflege – dann muss dieses menschliche Verlangen erfüllt werden, sonst entsteht ein Borderliner.

Die emotionale Instabilität kann auch genetisch vorprogrammiert sein.
Aber auch später im Leben kann sie noch ausbrechen, wenn traumatische Erfahrungen gemacht werden, die zu viel für die Seele sind.

Was passiert, wenn ein Borderliner entsteht?
Babys kennen anfangs nur zwei Zustände – glücklich und wütend.

Wenn die Eltern jederzeit für das Baby da sind, verstehen, wie hilflos das Baby in einer unbekannten Welt ist und dafür sorgen, dass es sich immer wohl fühlt, dann ist der neue Erdenbürger glücklich wie im Mutterbauch.

Wird es aber allein gelassen, geschlagen, angeschrien oder ignoriert, entsteht Wut, womit das kleine Wesen aber noch total überfordert ist…Wie kann es seine Mutter hassen, wo sie doch der wichtigste Mensch der Welt ist? Wie kann es sich selbst hassen, wo es doch nur das Gefühl Liebe kennt? Wie kann es wütend auf die Person sein, die es abgöttisch liebt, weil es ein Teil von ihr ist, weil es als Ungeborenes perfekt und liebevoll von ihr versorgt wurde, weil es in Zukunft auch so perfekt und liebevoll von ihr versorgt werden möchte? Wie kann es den einzigen Menschen hassen, der bis an sein Lebensende für ihn sorgen soll, ihm alles beibringen soll, immer für ihn da sein soll, sich immer um sein Wohl kümmern soll? Wie kann es den einzigen Menschen hassen, dem es bedingungslos vertraut, von dem es in den nächsten Jahren abhängig ist und mit dem es immer eine besonders starke Verbindung haben wird?

Sobald dieser Konflikt in dem ungeborenen oder geborenen Baby aufkommt, ist es überfordert und spaltet die negativen Gefühle ab, um weiterhin glücklich und unbeschwert sein zu können.

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Es entsteht ein Graben zwischen gut und schlecht, ein Damm zwischen lieb und böse, ein spitzer Berg zwischen Angst und Sicherheit.

Und für den Rest seines bzw. ihres Lebens wird dieser Mensch auf einer schmalen Kante, einer dünnen Linie, einem schiefen Grad wandeln und zwischen schwarz und weiß unkontrollierbar hin und her kippen, immer in den Extremen der Gefühlswelt – ohne Grautöne, ohne Verbindung zwischen den Emotionen, ohne Balance zwischen gut und schlecht, ohne Verständnis dafür, dass positive und negative Gefühle Teil eines großen Ganzen sein können.

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Dieser Mensch pauschalisiert oft Situationen, Emotionen und Erinnerungen…nur was völlig gut oder völlig negativ ist, ist verständlich. Das führt oft zu Missverständnissen, Konflikten und Problemen, wo keine sind.

Darum entwickeln diese Menschen entweder einen starken und ungesunden VerdrängungsMechanismus, werden süchtig nach Drogen, Spielen, Zigarette, Alkohol, Tatoo, Essen, Sport, Arbeit und und und.

Oder sie leben ihre extremen Gefühle aus, bekommen Wutausbrüche oder entwickeln ein Helfersyndrom.

Straftäter wie Einbrecher, Diebe oder Vergewaltiger versuchen einen Ersatz zu finden, für den Verlust, den sie erlitten haben, weil sie vernachlässigt wurden und nehmen sich genauso rücksichtslos das, was ihnen zu steht, obwohl es gegen das Gesetz verstößt.

Schläger – egal ob überforderte Mutter oder prügelnder Hooligan – haben so viel Wut angestaut, über all das Schlechte, was ihnen im Leben zugestoßen ist, dass sie ihre Aggressionen nicht mehr kontrollieren können, wenn die Situation kippt oder die innere Unruhe nicht mehr auszuhalten ist.

Sadisten und Mörder, egal ob Affekt oder geplant, versuchen auf ihren Verlust aufmerksam zu machen, versuchen auf unfähige Art Hilfe zu rufen, versuchen sich an anderen zu rächen, weil sie es nicht an ihren Peinigern können.

Harmlos hingegen sind die Angstgestörten, die Depressiven, die nicht verarbeiten können, was sie erlebt haben, weil es übermenschliches Leid war, unmenschliche Qual. Sie sind Gefangene ihrer Gefühle und versuchen alles, um das Geschehene zu verarbeiten, oft auf dem falschen Weg.

Selbstzerstörer können von harmlos bis gefährlich alles sein. Die einen entwickeln eine Essstörung, weil sie ihre Emotionen nicht verarbeiten können, die anderen vernachlässigen sich selbst, wieder andere fügen sich bewusst Schmerzen zu, sabotieren unbewusst ihr Image oder ihre Beziehungen.
Gefährlich sind die, deren Aggressionen durch Rücksichtlosigkeit ausgedrückt werden…im Straßenverkehr durch Rasen oder als Geisterfahrer, beim Brückensprung auf die Autobahn, beim Sprung auf die Gleise oder beim Amoklauf in der Schule.

Dabei läuft innerlich das Gleiche ab, es fehlen positive Zuwendungen wie Wertschätzung, Aufmerksamkeit, Verständnis, Mitgefühl, Zuwendung, Unterstützung aber vor allem Hilfe bei Problemen.
Das führt zu einer unerträglichen Masse an negativen Gefühlen in einem undurchschaubaren Gewirr, das man nicht allein unter Kontrolle bekommt.
Angst und Wut, Traurigkeit und Hass, Sehnsucht und Schmerz vermischen sich aus verschiedenen Situationen und werden zu einer riesigen, einer extremen, einer unbewältigbaren Belastung.
Und nach einer Weile der inneren Unruhe und Aufstauung folgt die Überreaktion.

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Borderliner sind sehr sensibel und besitzen sogar manchmal die erschreckende Gabe der Empathie. Sie spüren die Gefühle von anderen wie ihre eigenen, was sie oft überlastet oder bei anderen zu Ablehnung und Missverständnissen führt, wenn diese sich ihrer selbst nicht bewusst sind.

Ihre Gedanken sind sehr kreativ, was sich in einem starken Kopfkino niederschlägt. Dabei werden surrealistische Realitätsbilder erstellt, die den Zweck haben, Ängste, Aggressionen oder Leid aus negativen Prägungen in das aktuelle Geschehen einfließen zu lassen. Eifersucht z.B. entsteht aus einer vertrauensgestörten Prägung mit extremen VerlustÄngsten und sehr großer Wut über unfairerweise erlittene Verluste der Vergangenheit. Dadurch entsteht im schlimmsten Fall ein neuer Verlust, was eine noch stärkere negative Prägung in die Zukunft transportiert und das alles nur, weil das Kopfkino unkontrollierbar ist. Die selbsterfüllende Prophezeihung ist, wenn die Befürchtung zu Verhaltensweisen führt, die dann die Befürchtung wahr werden lassen.

Amokläufer verzweifeln daran, dass sie sich gehasst und abgelehnt fühlen und rächen sich an ihren Peinigern. Selbstmörder entfliehen der Qual und bestrafen damit die ignoranten Vernachlässiger in ihrem sozialen Umkreis. Süchtige sind im AufstauungsModus und versuchen meist erfolglos zu verarbeiten oder zu vergessen.

Und alle haben eins gemeinsam…sie brauchen dringend therapeutische Hilfe. Denn das Borderline-Syndrom ist heilbar, je nach Stärke der Ausprägung!

Wie geht man mit solchen Menschen um?
Borderliner brauchen extrem viel Verständnis, Mitgefühl, Liebe, Hilfe, Unterstützung, Rücksichtnahme, Toleranz, Ehrlichkeit, Aufmerksamkeit, Anerkennung, Sicherheit, Stabilität, eine für sie sinnvolle Beschäftigung, konstruktives Feedback, Prävention des negativen Verhaltens, Freiheit und Ausgleich durch positive Erlebnisse.

Woran erkennt man, dass man eine Borderline-Störung hat?
Lesen Sie bitte folgende Kriterien durch und zählen Sie mit, wieviele auf Sie zutreffen. Falls Sie 5 erfüllen, sollten Sie besser einen Psychologen aufsuchen.

  1. Ein Muster von instabilen aber intensiven zwischenmenschlichen Beziehungen, das sich durch einen Wechsel zwischen den beiden Extremen der Überidealisierung und Abwertung auszeichnet.
  2. Impulsivität bei mindestens zwei potentiell selbstschädigenden Aktivitäten z.B. Geldausgeben, Sexualität, SubstanzMissbrauch, LadenDiebstahl, rücksichtsloses Fahren, EssAttacken, Verzicht auf Nahrung oder Körperpflege.
  3. Instabilität im affektiven Bereich z.B. ausgeprägte Stimmungsschwankungen von der Grundstimmung zur Depression, Reizbarkeit oder Angst, wobei diese Zustände gewöhnlich einige Stunden oder in seltenen Fällen länger als einige Tage andauern.
  4. Übermäßige, starke Wut oder Unfähigkeit, die Wut zu kontrollieren z.B. häufige Wutausbrüche, andauernde Wut oder Prügeleien.
  5. Hohe Schmerzgrenze und Hobbies mit hohem Verletzungsrisiko, bewusstes Suchen von Gefahrensituationen, Leidenschaft für Tättowierungen, Unpünktlichkeit, antiAutoritäre Einstellung oder andere problemfördernde Verhaltensweisen.
  6. Wiederholte SelbstmordDrohungen, -gedanken, -andeutungen, -versuche oder andere selbstverletzende Verhaltensweisen.
  7. Ausgeprägte und andauernde IdentitätsStörung, die sich in Form von Unsicherheit in mindestens zwei der folgenden Lebensbereiche manifestiert: dem Selbstbild, der sexuellen Orientierung, den langfristigen Zielen oder Berufswünschen, in der Art der Freunde oder Partner, in den persönlichen Wertvorstellungen.
  8. Chronisches Gefühl der Leere oder Langeweile.
  9. Verzweifeltes Bemühen, ein reales oder imaginäres Alleinsein zu verhindern.

Warum sollte man eine VerhaltensTherapie machen?
Man erhält die Chance, seine krankheitsbedingten Verhaltensweisen zu verstehen und zu verhindern. Man erfährt, woher das persönliche FehlVerhalten kommt und lernt Alternativen dazu kennen. Man bekommt StabilisierungsMaßnahmen beigebracht und findet Hilfe in ProblemSituationen. Man wird über Möglichkeiten zur Verbesserung der Lebensqualität aufgeklärt und kann aktiv daran arbeiten, sich positiv zu verändern.

Weil die Therapie oft nicht ausreicht oder mit Wartezeiten verbunden ist bzw. einer zeitlichen Befristung unterliegt, entwickelte ich auf Grundlage des Buchs eine Strategie für eine Borderline-Selbsthilfegruppe, deren Wirksamkeit individuell ausgetestet werden muss.

Vier Schritte, die durchlaufen werden sollten

  1. Problem in der Gruppe zugeben und sich allem öffnen
  2. Fragen und konstruktives Feedback der anderen zum Problem mit objektiven Verbesserungsvorschlägen
  3. GruppenHalt durch Akzeptanz, Verständnis oder Respekt
  4. zu absolvierendes Programm zur ZustandsOptimierung
    A ) Ich gebe zu, keine Kontrolle über meine Destruktivität zu haben, bis ich ihr völlig entsage. Denn ich bin Borderliner bis an mein Lebensende. Ich bin süchtig und kann meine Sucht nicht kontrollieren.
    B ) Ich erleide einen Rückfall, wenn ich meine Krankheit vergesse.
    C ) Ich kann nichts für meine Krankheit. Ich muss sie deshalb akzeptieren und mit ihr umgehen lernen.
    D ) Um meine Probleme besser zu bewältigen, vertraue ich auf eine Höhere Macht und werde wütend auf sie – nicht auf mich oder andere – wenn etwas mies läuft.
    E ) Ich stelle mich meinen Problemen, meinem Schmerz, meiner Wut, meiner Qual und kanalisiere sie konstruktiv. Ich belohne mich dafür, so viel Negatives aushalten zu müssen.
    F ) Ich gebe zu, in letzter Zeit / seit meinem letzten Treffen folgende Dinge zerstört und Menschen oder Tiere bzw. Pflanzen verletzt zu haben. Ich übernehme die Verantwortung für meine Taten, weil die Höhere Macht mich stärkt.
    G ) Ich möchte damit aufhören, mich oder andere bzw. sonstiges zu zerstören und bitte dabei um Hilfe.
    H ) Wir begehen Wiedergutmachung – bei unseren Opfern, uns selbst und dem Universum, dessen Teil wir sind. Gutes zu bewirken wird mein Leben verbessern.
    I ) Ich teile meinen Koffer an positiven Erfahrungen mit anderen, damit diese dadurch lernen, negativen Erfahrungen entgegen zu wirken.
    J ) Ich ärgere mich nicht mehr über Dinge, die ich nicht ändern kann. Ich ändere Dinge, über die ich mich ärgere. Ich verzeihe mir, wenn ich nicht schaffe, was ich mir vorgenommen hatte. Ich verdränge nicht mehr, was in mir vorgeht, sondern mache mir dies bewusst und nutze verschiedene Kanäle zur Verarbeitung.
    K ) ich suche den Sinn in meinem Leben, setze alles daran, Erfüllung zu finden und strebe nach Selbstverwirklichung, um mich weiterzuentwickeln.
    L ) das Feedback von anderen stabilisiert mich und gibt mir Kraft mich zu ändern. Ich fordere es ein, falls notwendig, akzeptiere aber auch negative Erfahrungen.
    M ) Ich beginne mich als Individuum zu akzeptieren, meine Schwächen zu Stärken umzuwandeln und meine Stärken zu nutzen, sofern ich niemandem damit schade. Ich fange an, mich trotz meiner krankheitsbedingten Defizite zu lieben.
    N ) Ich erkenne Stressoren und gehe angemessen mit ihnen um. Aktuelle Belastungen destabilisieren mich…
    O ) Ich bin eine zu große Belastung für nur einen Menschen. Wie verteile ich mich sinnvoll? Wo werde ich übermäßig und wo egoistisch in meiner Ertragbarkeit?
    P ) Wo bin ich stehen geblieben in meiner seelischen und emotionalen Entwicklung? Was muss ich noch aufholen? Und wie realisiere ich die fehlende Prägung?
    Q ) Das einzig Stabile ist die Instabilität. Nichts bleibt, wie es mal war. Alles ist in ständigem Fluss. Alles Schlimme vergeht, wenn man geduldig durchhält. Alles Positive verliert an Nichtigkeit, wenn man es richtig zu schätzen weiß.
    R) Wie oft bin ich schon seelisch gestorben? Als Überlebender bin ich stark genug, bei seelischem Tod körperlich am Leben zu bleiben. Ich sterbe nicht durch übermäßige Qual. Der seelische Tod ist ein NeuAnfang ohne den Stressor von zuvor.
    S ) Ich lerne meine eigenen Grenzen kennen und lasse mich ausbremsen, wenn es mir nicht gelingt, sie von selbst einzuhalten.

Viel Erfolg dabei, die positiven Aspekte des Lebens die negativen überwiegen zu lassen

Glücksbringer und Aufklärerin

SiM

8 gegen 1 – braune Gewalt in Hohenstein-Ernstthal

Vor 12 Jahren starb ein Punker in Oberlungwitz, weil er auf der AbschussListe der örtlichen Rechtsextremen stand. Der Angreifer sitzt (meines Wissens nach) noch heute im Knast und deshalb wurde es ruhig in Hohenstein-Ernstthal. Doch trügt der Schein. Die Rechtsextremen sind noch da und wenn Punker in Sichtweite kommen, sehen sie ROT!

Doch warum ich die Gefahr eingehe, diesen Artikel zu schreiben, hat einen anderen Grund.

Am 20.7.2012 wurden mehrere Jugendliche von 11 bis 14 Jahren von Rechtsextremen in Panik versetzt und brutal niedergeschlagen. Ihr Opfer sollte gezwungen werden, eine bereits gestellte Anzeige seine Mutter zurück zu ziehen…deshalb gingen sie zu acht auf den Minderjährigen los – aber nicht zum ersten Mal!

Mit Gewalt gegen polizeiliche Ermittlungen vorgehen – so ein Irrsinn, finde ich.

Doch die Kinder waren wehrlos und teilweise so sehr verängstigt, dass sie handlungsunfähig waren. Sie wussten, dass sie keine Chance hatten zu entkommen, weil sie  bei einer Flucht verfolgt würden. Die Rechtsextremen hatten nur ein Ziel – ihr eigenes – und vergaßen, wen sie überhaupt angreifen. Leider!
Es besteht die Gefahr, dass die Minderjährigen ihre traumatischen Erlebnisse mit Alkohol und Drogen verarbeiten wollen und in einer zerstörerischen Suchtspirale landen, wie jemand aus meinem Bekanntenkreis.

Wollen wir, dass unsere Kinder so enden, weil sie Opfer von brauner Gewalt wurden? Ich nicht!

Doch Widerstand ist schwierig, weil die Rechtsextremen in der Karl-May-Geburtsstadt alles tun, um nicht von der Polizei haftbar gemacht zu werden.
Sie haben Kollegen unter den Beamten, suchen sich Opfer aus, die nichts mit der Polizei zu tun haben wollen, drohen präventiv gegen Anzeigen mit Köpfung bei Zeugen und Angegriffenen, aber sie gehen auch methodisch vor.

Sie haben Kundschafter, die Adresse und Gewohnheiten des Opfers ausspionieren, um überraschend und unbehelligt zuschlagen zu können.

Sie haben einen Beobachter, der passiv bleibt, aber seine Kollegen über die Angriffssituation informiert.

Sie haben eine Frau im Team, die mit Kleinkind und VertrauensSprüchen das Opfer festhalten und in Sicherheit wiegen kann, während sie es aber verbal nötigt, sein Fehlverhalten einzusehen und das Richtige zu tun (im Sinne der Rechtsextremen), um nicht weiter verletzt zu werden.

Sie haben Anonymität als Schutzmittel und verwenden teilweise Decknamen, um nicht angezeigt werden zu können.

Sie fahren mit mehreren Wagen vor, um gleich in der Überzahl zu sein und ihre Opfer einzuschüchtern – übrigens unauffällige FamilienAutos.

Sie schirmen ihr Opfer mit rechtsextremen Personen ab, um bei einer Aussage keine genauen Angaben gegen sich zu haben und somit Lügen verwenden zu können, mit denen sie sich wieder aus der Schlinge des Gesetzes winden können.

Sie benutzen keine Waffen außer die Fäuste eines brutalen, gnadenlosen Schlägers, um keine dauerhaften Spuren auf dem Körper ihres Opfers zu hinterlassen bzw. Knochenbrüche zu verursachen, die auch von einem „Treppensturz“ herrühren könnten.

Sie fahren alkoholisiert vor, damit sie vor Gericht als unzurechnungsfähig eingestuft werden und für ihre Taten nicht bestraft werden können.

Sie sind überregional organisiert und können sich Verstärkung aus anderen Teilen Sachsens holen, wenn sie ihren Sieg in Gefahr sehen, weil die ausgesuchten Opfer einmal nicht wehrlos sind. Zumindest behaupten die Rechtsextremen in Hohenstein-Ernstthal, dass Köpfe rollen, wenn ihre Verstärkung aus Zwickau anrückt.

Das NPD-Büro in Oberlungwitz scheint die örtliche Handlungsbasis zu sein und es wird Zeit, dass wir uns in Hohenstein-Ernstthal ebenfalls organisieren, um unsere Bewohner vor brutalen Übergriffen mit rechtsextremen Angreifern (die abwarten bis ihr Opfer allein ist und dann plötzlich von überall her kommen, um zuzuschlagen) zu schützen.

Ein paar Leute mit Zivilcourage hab ich in unserer Stadt schon getroffen.

Wer hilft mit bei der Organisation einer Friedensdemo?
Wer bietet Schutzinseln, wohin sich die Opfer retten können – wie in Meerane, wo Opfer in Geschäften und anderswo abtauchen können?
Wer hat nette aber rechtsextreme Nachbarn und würde sie fragen, warum diese das Leben von wehrlosen Jugendlichen mit psychischer und physischer Gewalt zerstören?
Wer schaut nicht weg, wenn Nazis auf der Straße lauern, um ihr Opfer abzufangen und einzukreisen?
Wer leistet seinen Beitrag um zu verhindern, dass Nazis in unsere Stadtverwaltung kommen und somit ihre braune Gewalt manifestieren?

Wer leistet Widerstand, ohne selbst zum Opfer zu werden?
Es wird Zeit dazu…

…ist die Meinung von SiM

Und jetzt eine Frage an die Nazis überall…Wollt ihr, dass eure Kinder von Fremden so brutal angegriffen werden und es niemanden gibt, der sie beschützt, wenn ihr nicht da sein könnt? Nein? Dann versteht ihr ja, warum ich nicht wegschauen kann.

Das Deutsche Grundgesetz besagt…

Art. 1

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
Respektiert ihr den Menschen, den ihr als Opfer auserkoren habt, bevor ihr auf ihn einprügelt?
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
Unverletzliche Menschenrechte wie

  • das Recht auf Leben …Traumatisierte leben nicht, sie leiden Tag für Tag.
  • die Freiheit von Folter …psychische und physische Gewalt gehört zu Folter, besonders wenn die Opfer wehrlos sind.
  • die Freiheit von Sklaverei …eure Opfer werden Sklaven eures Willens und so lange terrorisiert, bis sie diesen akzeptieren und ihren eigenen Willen verlieren.
  • die Freiheit von Diskriminierung …wer dafür geschlagen wird, dass er eine eigene Meinung hat und ein eigenes Handeln – wird von euch diskriminiert.

(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. Körperverletzung und Nötigung sind im Strafgesetzbuch verankert und machen euer Handeln illegal…nicht eure Opfer sind die, die Strafe verdienen.

Art 2

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
Nazis haben kein Recht andere zu terrorisieren…niemand in Deutschland darf das!
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.
Nazis missachten unser nationales Grundgesetz, wenn sie ihre Opfer angreifen…wollen wir das wirklich?

Art 3

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Deshalb dürfen Nazis genauso wenig wie ich oder du gegen Gesetze verstoßen.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Werden die Opfer von Nazis benachteiligt? Ich glaube JA.

Art 5

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. Weshalb ich für meine MeinungsÄußerungen hier nicht bestraft werden darf.

Quelle (zum Nazi-Übergriff): anonyme Informanten
Quelle (zum Deutschen Grundgesetz): http://www.gesetze-im-internet.de/gg/
Quelle (zu den Menschenrechten): http://www.igfm.de/Was-sind-Menschenrechte.1406.0.html

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