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Beiträge mit Schlagwort ‘Fäuste’

8 gegen 1 – braune Gewalt in Hohenstein-Ernstthal

Vor 12 Jahren starb ein Punker in Oberlungwitz, weil er auf der AbschussListe der örtlichen Rechtsextremen stand. Der Angreifer sitzt (meines Wissens nach) noch heute im Knast und deshalb wurde es ruhig in Hohenstein-Ernstthal. Doch trügt der Schein. Die Rechtsextremen sind noch da und wenn Punker in Sichtweite kommen, sehen sie ROT!

Doch warum ich die Gefahr eingehe, diesen Artikel zu schreiben, hat einen anderen Grund.

Am 20.7.2012 wurden mehrere Jugendliche von 11 bis 14 Jahren von Rechtsextremen in Panik versetzt und brutal niedergeschlagen. Ihr Opfer sollte gezwungen werden, eine bereits gestellte Anzeige seine Mutter zurück zu ziehen…deshalb gingen sie zu acht auf den Minderjährigen los – aber nicht zum ersten Mal!

Mit Gewalt gegen polizeiliche Ermittlungen vorgehen – so ein Irrsinn, finde ich.

Doch die Kinder waren wehrlos und teilweise so sehr verängstigt, dass sie handlungsunfähig waren. Sie wussten, dass sie keine Chance hatten zu entkommen, weil sie  bei einer Flucht verfolgt würden. Die Rechtsextremen hatten nur ein Ziel – ihr eigenes – und vergaßen, wen sie überhaupt angreifen. Leider!
Es besteht die Gefahr, dass die Minderjährigen ihre traumatischen Erlebnisse mit Alkohol und Drogen verarbeiten wollen und in einer zerstörerischen Suchtspirale landen, wie jemand aus meinem Bekanntenkreis.

Wollen wir, dass unsere Kinder so enden, weil sie Opfer von brauner Gewalt wurden? Ich nicht!

Doch Widerstand ist schwierig, weil die Rechtsextremen in der Karl-May-Geburtsstadt alles tun, um nicht von der Polizei haftbar gemacht zu werden.
Sie haben Kollegen unter den Beamten, suchen sich Opfer aus, die nichts mit der Polizei zu tun haben wollen, drohen präventiv gegen Anzeigen mit Köpfung bei Zeugen und Angegriffenen, aber sie gehen auch methodisch vor.

Sie haben Kundschafter, die Adresse und Gewohnheiten des Opfers ausspionieren, um überraschend und unbehelligt zuschlagen zu können.

Sie haben einen Beobachter, der passiv bleibt, aber seine Kollegen über die Angriffssituation informiert.

Sie haben eine Frau im Team, die mit Kleinkind und VertrauensSprüchen das Opfer festhalten und in Sicherheit wiegen kann, während sie es aber verbal nötigt, sein Fehlverhalten einzusehen und das Richtige zu tun (im Sinne der Rechtsextremen), um nicht weiter verletzt zu werden.

Sie haben Anonymität als Schutzmittel und verwenden teilweise Decknamen, um nicht angezeigt werden zu können.

Sie fahren mit mehreren Wagen vor, um gleich in der Überzahl zu sein und ihre Opfer einzuschüchtern – übrigens unauffällige FamilienAutos.

Sie schirmen ihr Opfer mit rechtsextremen Personen ab, um bei einer Aussage keine genauen Angaben gegen sich zu haben und somit Lügen verwenden zu können, mit denen sie sich wieder aus der Schlinge des Gesetzes winden können.

Sie benutzen keine Waffen außer die Fäuste eines brutalen, gnadenlosen Schlägers, um keine dauerhaften Spuren auf dem Körper ihres Opfers zu hinterlassen bzw. Knochenbrüche zu verursachen, die auch von einem „Treppensturz“ herrühren könnten.

Sie fahren alkoholisiert vor, damit sie vor Gericht als unzurechnungsfähig eingestuft werden und für ihre Taten nicht bestraft werden können.

Sie sind überregional organisiert und können sich Verstärkung aus anderen Teilen Sachsens holen, wenn sie ihren Sieg in Gefahr sehen, weil die ausgesuchten Opfer einmal nicht wehrlos sind. Zumindest behaupten die Rechtsextremen in Hohenstein-Ernstthal, dass Köpfe rollen, wenn ihre Verstärkung aus Zwickau anrückt.

Das NPD-Büro in Oberlungwitz scheint die örtliche Handlungsbasis zu sein und es wird Zeit, dass wir uns in Hohenstein-Ernstthal ebenfalls organisieren, um unsere Bewohner vor brutalen Übergriffen mit rechtsextremen Angreifern (die abwarten bis ihr Opfer allein ist und dann plötzlich von überall her kommen, um zuzuschlagen) zu schützen.

Ein paar Leute mit Zivilcourage hab ich in unserer Stadt schon getroffen.

Wer hilft mit bei der Organisation einer Friedensdemo?
Wer bietet Schutzinseln, wohin sich die Opfer retten können – wie in Meerane, wo Opfer in Geschäften und anderswo abtauchen können?
Wer hat nette aber rechtsextreme Nachbarn und würde sie fragen, warum diese das Leben von wehrlosen Jugendlichen mit psychischer und physischer Gewalt zerstören?
Wer schaut nicht weg, wenn Nazis auf der Straße lauern, um ihr Opfer abzufangen und einzukreisen?
Wer leistet seinen Beitrag um zu verhindern, dass Nazis in unsere Stadtverwaltung kommen und somit ihre braune Gewalt manifestieren?

Wer leistet Widerstand, ohne selbst zum Opfer zu werden?
Es wird Zeit dazu…

…ist die Meinung von SiM

Und jetzt eine Frage an die Nazis überall…Wollt ihr, dass eure Kinder von Fremden so brutal angegriffen werden und es niemanden gibt, der sie beschützt, wenn ihr nicht da sein könnt? Nein? Dann versteht ihr ja, warum ich nicht wegschauen kann.

Das Deutsche Grundgesetz besagt…

Art. 1

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
Respektiert ihr den Menschen, den ihr als Opfer auserkoren habt, bevor ihr auf ihn einprügelt?
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
Unverletzliche Menschenrechte wie

  • das Recht auf Leben …Traumatisierte leben nicht, sie leiden Tag für Tag.
  • die Freiheit von Folter …psychische und physische Gewalt gehört zu Folter, besonders wenn die Opfer wehrlos sind.
  • die Freiheit von Sklaverei …eure Opfer werden Sklaven eures Willens und so lange terrorisiert, bis sie diesen akzeptieren und ihren eigenen Willen verlieren.
  • die Freiheit von Diskriminierung …wer dafür geschlagen wird, dass er eine eigene Meinung hat und ein eigenes Handeln – wird von euch diskriminiert.

(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. Körperverletzung und Nötigung sind im Strafgesetzbuch verankert und machen euer Handeln illegal…nicht eure Opfer sind die, die Strafe verdienen.

Art 2

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
Nazis haben kein Recht andere zu terrorisieren…niemand in Deutschland darf das!
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.
Nazis missachten unser nationales Grundgesetz, wenn sie ihre Opfer angreifen…wollen wir das wirklich?

Art 3

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Deshalb dürfen Nazis genauso wenig wie ich oder du gegen Gesetze verstoßen.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Werden die Opfer von Nazis benachteiligt? Ich glaube JA.

Art 5

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. Weshalb ich für meine MeinungsÄußerungen hier nicht bestraft werden darf.

Quelle (zum Nazi-Übergriff): anonyme Informanten
Quelle (zum Deutschen Grundgesetz): http://www.gesetze-im-internet.de/gg/
Quelle (zu den Menschenrechten): http://www.igfm.de/Was-sind-Menschenrechte.1406.0.html

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