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Beiträge mit Schlagwort ‘Erholung’

Neuroplastizität – man lernt nie aus

Die medizinische Erkenntnis – das Entstehen und Verbinden von Nervenzellen stoppt mit dem Wachstum des Gehirns in der Kindheit – ist
Nonsens von gestern.

Filme sagten es schon lange – wir benutzen nur einen Bruchteil unseres Gehirns.
Es gibt gute und schlechte GehirnAktivität.

Doch was erst AVATAR dem Normalbürger näher brachte – das Gehirn wächst mit seinen Aufgaben…lebenslang!

Endlich sind auch NeuroWissenschaftler drauf gekommen, weil SchlagAnfallOpfer mit der richtigen Förderung und dem eigenen Ehrgeiz in der SelbstTherapie wieder voll genesen sind.

Medizinische Wunder wie GehirnSchäden, deren FunktionsVerlust wieder antrainiert werden kann…Lähmungserscheinungen und Sprachstörungen, von denen man sich vollständig wieder erholte…haben bei den Ärzten ein Umdenken bewirkt.Danke_medizinischeWunder-new

Denn nun werden Therapien entwickelt, die Alzheimer, Schizophrenie, Posttraumatische BelastungsStörung aber auch VerhaltensStörungen wie Zwänge oder PanikAttacken, Schuldgefühle oder WutSpiralen heilen oder zumindest so verbessern, dass ein normales Leben wieder möglich ist. Das trifft auch auf Gedankenrasen, unstrukturiertes Denken und weitere unbeherrschbare Fehlfunktionen der Neuronen und Synapsen zu…sie können kontrolliert und gesteuert werden.

Doch zuvor muss man erkennen, dass Neuroplasitzität…das Bilden von Vernetzungen im Gehirn zur Erhöhung der GehirnAktivität…nicht nur positive Effekte hat.
Viele psychische Störungen lassen sich darauf zurückführen, dass das Gehirn durch ein traumatisches Erlebnis, Fehlprägungen oder Krankheit verschiedenste Fehlfunktionen entwickeln kann, weil es zum Beispiel durch ein Blutgerinsel oder mentales Training, Unfall oder Manipulation neurologische Funktionsausfälle oder Überreizung nicht verarbeiten kann.

Wenn ein SchlaganfallPatient das Sprechen verlernt, hilft er sich mit Zeichensprache oder anderen Ausdrucksmitteln…doch eigentlich könnte er wieder sprechen, wenn ihm niemand gesagt hätte, er wäre ein hoffnungsloser Fall.

Wenn ein Soldat nach dem Krieg die schrecklichen Erlebnisse immer und immer wieder durchlebt, wird ihm nicht gesagt, dass sein Gehirn beim Abspeichern der Erinnerung einen Schock erlitt und man ihm helfen kann, die lebensbedrohliche Situation durch eine 2StufenTherapie zu bedeutungsloser Vergangenheit werden zu lassen.

Er wird als chronisch krank eingestuft…wie alle anderen Patienten, deren Gehirn nicht richtig tickt.falsche_Vernetzungen-new

Deshalb arbeiten erste Neurowissenschaftler international zusammen, um erfolgreiche Therapien für neurologische Fehlfunktionen und deren Umprogrammierung zu entwickeln. Es gibt bereits erste Erfolge.

Ob Waschzwang, schmerzhafte Erinnerung, Funktionsausfälle oder Fehlfunktionen…es ist eine Heilung möglich!

Es kostet Mut, Zeit, Durchhaltevermögen und Engagement…aber es lohnt sich.

Selbst, wenn es nicht gelingt, der Alte oder die Frau von früher zu werden…das Leben ist wieder lebenswert mit den 10 Millionen anderen Sachen, die man immer noch erlernen, anwenden und genießen kann.

Das Selbstbewusstsein kommt zurück, wenn man sich nicht aufgibt und einen kompetenten Arzt findet, der sich mit Neuroplastizität beschäftigt und für revolutionäre Therapien offen ist.

Die Verzweiflung verschwindet, wenn man lernt, wie man vom eigenen Gehirn Urlaub machen kann.
Schritt 1 – Man muss sich bewusst machen, dass man überfordert ist.
Schritt 2 – Ein Arzt muss einem erklären, was los ist.
Schritt 3 – Man lenkt sich ab, durch extrem anspruchsvolle Tätigkeiten, die geistige und motorische Fähigkeiten verlangen…z.B. Essen bei einem Film in einer Fremdsprache, Radfahren auf Strecken mit genügend Anspruch, Freunden Zuhören bei einem Spaziergang durch abwechslungsreiches Gebiet, Mitsingen eines großartigen, neuen Liedes mit zu erlerndendem Text, Beobachten von Passanten auf einer Parkbank mitten in der Stadt mit dem Eis oder dem Kaffee in der Hand

Man kann Urlaub von seinem kranken Gehirn machen…es gibt einen Ausweg!

Wenn mir meine Emotionen zuviel werden, schotte ich mich ab und lasse alle Probleme vor der Tür.

Dann ist Schritt 4 dran – Erholung durch Belohnung, weil man so viel durchgestanden hat.
Das kann ein Lieblingsfilm, ein LieblingsAlbum, ein KonzertBesuch oder auch ein gemütliches Entspannungsbad sein, der Kuchen vom Bäcker, das Kerzenlicht beim Essen, ein herausragendes Buch oder das Durchblättern von LieblingsFotos, die Blumen in der Vase, das Kuscheln mit Kuscheltier, Freunden oder Tieren, das Telefonieren mit alten Kontakten, der Besuch beim besten Kumpel oder der Ausflug zu längst ersehnten Zielen.

Wenn man es schwer hat, darf man sich selbst nicht vernachlässigen…man sollte sich was gönnen, um die Belastung auszugleichen und wieder Kraft zu schöpfen.

Und wenn 1 Belohnung nicht reicht, um sich besser zu fühlen?
Dann war das negative Erlebnis schlimmer und man braucht mehrere positive Erlebnisse, um die Balance wieder zu finden.
Loch

Und nach der Erholung kommt Schritt 5 – die ProblemBewältigung…wobei konstruktives Feedback, kompetente Beratung und fremde Erfahrungen oftmals die Schlüssel zu den Türen der Erkenntnis sind, hinter der die gesuchte Lösung verborgen ist.

Hauptsache, man gibt nicht vorher auf. Hier sind zwei Gründe dafür…
Bitte nehmen Sie sich die Zeit – es wird Ihr Leben verändern!

http://www.youtube.com/watch?v=nliIKmBEtTs

http://www.youtube.com/watch?v=kyPpFyrgZAk

Danke, Molchi Henry für das Schicken von Link 1, der mich zu Link 2 führte…
wie schön, dass es dich gibt.

Viel Erfolg allen Betroffenen wünscht

Künstlerin SiM

Selbstmord ist keine Lösung

Fetzen eines BrandSchadens an einem verrosteten Dach aus MetallTrägern...ein Bild der ZerissenheitEs gibt Momente im Leben,
wo man verzweifelt,
wo man keinen Ausweg findet,
wo man den Schmerz nicht mehr aushält
oder am Ende ist mit Kraft und Nerven.

Doch Selbstmord ist keine Lösung, egal wie unerträglich die Situation ist.

Jede Krise geht vorüber – genau wie die schönen Momente.
Man muss bloß durchhalten.

Ich spreche aus Erfahrung. Auf jedes Gewitter folgt Sonnenschein – diese Erkenntnis hat mir am Meisten geholfen.GewitterSonne

Damit das Durchhalten erträglich wird, sollte man sich mit Ablenkung und Belohnung selber helfen.

Positive Erfahrungen kann man selbst erzeugen, damit die scheußliche Zeit schneller vergeht und man sich besser fühlt.

Origami + ReiseMotiv + SpaziergangFotoMit Ablenkung meine ich Handarbeiten, Reisen oder andere Beschäftigungen, die länger dauern – wie Filme ansehen, Zeitschriften oder Bücher lesen, Spazieren gehen oder gute Freunde treffen.

Mit Belohnung meine ich Erlebnisse, die einem gut tun, um überstandenes Negatives mit Positivem auszugleichen und die Batterien wieder aufzuladen, die von anderen ganz schön ausgesaugt werden können.

Mit Ablenkung wie einem HandySpiel u.a. überbrücke ich unangenehme Wartezeiten und mache nebenbei etwas Nützliches.
Belohnungen wie Kuchen oder Kino, LieblingsSongs oder den Eintopf von Mama gönne ich mir, wenn ich mal wieder gepeinigt von der Realität bin und mich beschissen fühle. So behalte ich Oberwasser und gehe nicht unter in Leistungsdruck, Ablehnung, Schnelligkeit und Lärm der manchmal ganz schön negativen Realität.

Selbst an einem Tag, der nicht katastrophaler sein kann, weiß ich – morgen ist er vorbei und belohne mich für´s Aushalten der ganzen Katastrophen (mit einem LieblingsFilm, der das zeigt, was mir an dem Tag so fehlte.)

TrauerMotiv Weil andere dadurch leiden.
Am Schlimmsten finde ich, wenn man die Entscheidung zu sterben nicht selbst realisiert, sondern feige vor einen Zug springt oder sich von einem Bus /Lkw überfahren lässt!
Dadurch können die FahrzeugFührer BERUFSUNFÄHIG werden und hunderte Menschen verpassen ihre Termine und stürzen ins Unglück, OBWOHL SIE NICHT EINMAL BETROFFENE SEIN SOLLTEN! DAS IST UNFAIR!

Wenn man wirklich nicht mehr anders kann als sich zu töten, dann sollte man in einem Abschiedsbrief erklären WARUM, damit niemand sich lebenslang Vorwürfe macht, nicht geholfen zu haben.
Man sollte eine Methode wählen, bei der keine Angehörigen die Leiche finden und dadurch lebenslang traumatisiert werden.
Auch sollte die eigene Hand den Suizid vollenden, damit man bewusst wahrnimmt,
was schlimmer ist – der eigene Tod oder die Krise.
Das bedeutet aber, HÄNDE WEG VON ALKOHOL UND MEDIKAMENTEN, betrunken und betäubt trifft man oft Fehlentscheidungen.

Meine Abschiedsbriefe hatten immer die Funktion, die Ursache der Krise zu erkennen und die belastenden Gefühle zu kanalisieren.
Dadurch wurden Leid, Schmerz oder Angst erträglicher. Falls nicht,
ergab der Selbstmordversuch immer am Ende, dass kein Problem so groß sein kann, dass es mein ganzes Leben zerstört. Man kann immer neu anfangen.
Inzwischen bin ich soweit, dass ich Briefe an Leute schreibe, mit denen ich ein unlösbares Problem habe, damit dieses ausgesprochen wird und somit an Kraft verliert. Und obwohl der Adressat die Zeilen niemals lesen wird, entspannt sich die Lage, weil die belastenden Fragen und Ängste nicht mehr allmächtig sind durch ihre Undurchdringlichkeit. Sobald man die Ursache eines Problems erkennt, kann man dieses lösen – durch Freunde, Fremde, Familie oder den Rat einer Psychologin/ eines Psychologen.Nebelverhangene BaumHänge

Man steht auch nicht hilflos da in jeder Krise. Es gibt Hilfsangebote, die man wahrnehmen sollte. Meine Hausärztin nimmt sich Zeit zum Zuhören, wenn es niemand anderes tut. Meine Psychologin erklärt mir vieles, was ich selbst nicht erkennen kann. Und Freunde finden immer Worte, die das Leben lebenswert machen – man muss sie nur in der größten Not anrufen. Auch sich in eine Interessengemeinschaft zu integrieren, kann stabilisierend wirken, weil man Stück für Stück mehr dazu gehört und nicht mehr allein ist, mit all den Belastungen des Lebens – einem Alkoholiker haben die Anonymen Alkoholiker in Erfurt geholfen. Mir gibt der Verein um das Karl-May-Haus unserer Stadt ein Gefühl der Zugehörigkeit und Wertschätzung. Wieder andere schwören auf den Gesangsverein einer Kirche oder die regelmäßigen Treffen eines FotoClubs. Auch Tiere zu streicheln kann Medizin für die Seele sein. Und Musik war schon immer positiv um einen Ausdruck für seine Gefühle zu finden. Wer zudem noch Origami erlernt, findet Geduld durch Beschäftigung ohne andere treffen zu müssen.Medizin_Tier

Es gibt soviel in der Welt, was jede Krise überstehen lässt – finde es, anstatt dich von dem Problem beherrschen zu lassen. Du bist stärker als jeder Negative Einfluss, denn diese kann man sogar als Anhäufung Step by Step ausschalten.
Warum sich das Leben noch schwerer machen? Es ist schon hart genug bei all den Stressoren wie Lärm, Zeitmangel, Leistungsdruck, Erwartungsdruck, Absagen, Ablehnung, Ignoranz und Konkurrenzkampf, BürokratieHürden, VersagensÄngste, FinanzierungsProbleme und und und.

Belohn dich dafür, dass du all das durchstehst…mit neuen Eindrücken, schönen Erinnerungen oder Ruhe und Entspannung 🙂

Ich hoffe, meine Fotos waren ein kleiner Vorgeschmack.

SiM

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