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Beiträge mit Schlagwort ‘Angst’

Es kann jeden treffen…rette Leben!

Eine wahre Geschichte, die mir von einer Freundin berichtet wurde.

Eine Frau stolpert ohne Grund…danach geht es ihr angeblich wieder gut, obwohl sie zittert und Probleme hat, etwas allein zu schaffen…doch den Rettungswagen lehnt sie ab.

Noch in der selben Nacht stirbt sie im Krankenhaus an den Folgen ihres unerkannten Schlaganfalls, weil die zunehmenden neurologischen Ausfälle ihren Mann erschreckten…leider zu spät.

Erkenne einen Schlaganfall (medizinisches Fachwissen)

Es gibt 4 Schritte, an die man sich halten sollte, um einen Schlaganfall zu erkennen.

1. Bitte die Person, zu lächeln (sie wird es nicht schaffen).

2. Bitte die Person, einen einfachen Satz zu sprechen (zum Beispiel: „Es ist heute sehr schön.“)

3. Bitte die Person, beide Arme zu heben (sie wird es nicht oder nur teilweise können).

4. Bitte die Person, ihre Zunge heraus zu strecken. (Wenn die Zunge gekrümmt ist, sich von einer Seite zur anderen windet, ist das ebenfalls ein Zeichen eines Schlaganfalls.)

Falls er oder sie Probleme mit einem dieser Schritte hat, rufe sofort den Notarzt und beschreibe die Symptome der Person am Telefon.
Wenn ein Neurologe innerhalb von 3 Stunden einen SchlaganfallPatienten behandelt, kann er die manchmal tödlichen Folgen medikamentös verhindern

Es kann jeden treffen…ich selbst war beim Weihnachtskegeln und eine Frau in meiner Mannschaft kippte ohne Grund auf dem Weg zur Bahn zu Boden…sie stand wieder auf und vollführte ihren Stoß…doch danach setzte sie sich benommen auf einen Stuhl und rieb sich die schmerzenden Stellen. Ihr Mann kümmerte sich um sie, weshalb ich voll Freude 1 Jahr später ihr Gesicht beim Weihnachtskegeln wieder sah und mich nach ihrem Befinden erkundigen konnte…aber es hätte auch anders kommen können.

Jeder kann Arteriosklerose bekommen, was zu Thrombose führt und entweder einen Schlaganfall, eine Lungenembolie oder einen Herzstillstand auslösen kann, weil das Blutgerinsel mit dem Blutkreislauf wandert, bis es irgendwo stecken bleibt und großen Schaden anrichtet. Phlebologen diagnostizieren Erkrankungen von Arterien und Venen und können Warnungen aussprechen und medizinische Maßnahmen empfehlen.

Ich selbst danke meinem Schutzengel, der sich in den Arsch einer 29Jährigen steckte, um zu verhindern, dass sich die abgelöste Ablagerung in den Beinen in Richtung Herz, Lunge oder Gehirn bewegen konnte…aber die Ängste, den operativen Eingriff und die schmerzhaften Folgen wünsche ich niemandem.

Dennoch zeigt die Warnung von medizinischem Personal, dass es Rettung gibt, wenn man frühzeitig in Behandlung geht und die Fortschritte der Wissenschaft am eigenen Leib genießt.

Schaut nicht weg, sondern helft!

112, 115 oder 110 ist der Notruf in Deutschland für die Rettungskräfte und die kommen lieber umsonst als zu spät.

Viel Erfolg als Lebensretter…jeder bekommt mindestens einmal die Chance dazu 🙂
SiM

Verlust, Trauer und Verarbeitung

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Es gibt viele Menschen, die durch einen erlebten Verlust traumatisiert sind und ihr Leben nicht wie bisher weiterführen können.

Es gibt Menschen, die in ihrer Trauerphase daran verzweifeln, dass sie leiden und bei der Arbeit unkonzentriert sind.

Es gibt sogar Menschen, die den Verlust nicht verarbeiten können und tagtäglich mit Ängsten und weiteren DepressionsSymptomen kämpfen müssen oder bestimmte Tage im Jahr als emotionale Krisen empfinden.

All diese Personen motivieren mich, diesen Artikel zu schreiben und die Meinung eines Spezialisten an die Öffentlichkeit zu bringen um schließlich die Hilfe, die ich erfahren durfte auch anderen zukommen zu lassen.

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Ein Verlust ist ein traumatisches Erlebnis, das verarbeitet werden muss, verstanden werden muss und jeder geht auf seine eigene Art mit dem Schmerz und der Wut um – jeder braucht einen ganz individuellen Zeitraum, um mit dem Erlebten klar zu kommen und sein Leben neu zu ordnen.

Vorwürfe, dass es einem nicht gut geht, sind also falsch…jeder hat ein Recht zu trauern! Denn wer verdrängt, wird krank.

Eine Freundin von mir hat die Trennung ihrer Eltern und den PsychoTerror der Mutter mit Alkohol und Arbeit verdrängt…wenn es ihr schlecht ging, machte sie Party und fand sich am nächsten Morgen mit Kater im Bett unbekannter Personen wieder…der Zusammenbruch kommt aller paar Jahre, wenn die Alpträume das Maß des Unerträglichen erreichen…Arbeit war immer wichtiger als Therapie.

Doch eine TraumaTherapie ist innerhalb eines Jahres nach dem Verlust zu beginnen, denn später ist nur noch schwer an die Situation heran zu kommen und die Erinnerungen durch aktuellere Ereignisse verschüttet oder verändert. Ziel der Therapie ist, den Verlust zu verstehen, zu verarbeiten und krankhafte Folgen wie Alpträume, Beziehungsunfähigkeit, Panikattacken und Psychosen vorzubeugen oder zu heilen.

Man erfährt, dass es normal ist, dass es Betroffenen so schlecht geht, ja sogar eine wichtige Phase des Verarbeitungsprozesses ist, einen aber nicht umbringen darf. Verständnis ist wichtig und Klarheit schafft Heilung. Wer seinen Kollegen nicht sagt, was los ist, kann kein Verständnis finden und keinerlei Hilfe bei der Verarbeitung erhalten. Denn beim ersten Mal ist es am Schlimmsten und beim letzten Mal führt es zum psychischen Tod…dabei ist es egal, ob man von einer Trennung, einer Fehlgeburt, einem Mord, einer Krankheit, einem unerfüllten Lebenstraum, einem tiefen Vertrauensbruch oder die vielen anderen Arten von Verlust spricht.

Fakt ist: Verlust führt zu Trauer und Schmerz, was wiederum Ängste auslöst, die in ihrem Maximum sogar zur Lähmung führen können, jedoch dabei das unbewusste Ziel haben, in dem Stillstand über den Verlust, dessen Ursachen aber auch dessen Konsequenzen nachzudenken.

Falls das nicht gelingt, folgen Blockaden und langfristig der psychische Zusammenbruch.
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-Verlust ist wie die Zerstörung des persönlichen LebensPuzzles
-Aufgabe der Trauer ist es, das zerstörte Puzzle wieder aufzubauen
-das Bild (des Lebens) muss neu geordnet werden
-die Lücke muss definiert und ins Leben integriert werden, eventuell mit Ersatz geschlossen werden

Fragen, die du dir stellen solltest…
Wie kam es zum Verlust – die ganze Wahrheit?

Welche Fehler hab ich gemacht und wie kann ich daraus lernen?

Was verlor ich und wie kann ich mit der Lücke leben?

Was kann ich aus dieser Erfahrung lernen?

Was war Positiv, so dass ich es wieder erleben möchte?

Was war Negativ, so dass ich es in Zukunft vermeide?

Welche Erinnerungen möchte ich bewahren?

Welche Ängste habe ich?

Welches Bedürfnis steckt hinter meinen Ängsten?

Ängste führen zu Blockaden, wenn man sich ihnen nicht stellt, verlieren aber an Kraft und Schrecken, sobald man sie eingehend betrachtet. Dies zu lernen, ist mit einem MentalTrainer oder einem Psychologen leicht.
Wenn die Furcht zur Lähmung führt, dient dies dazu, sich von dem Schmerz zu erholen, die Angst langsam abzubauen und die Konsequenzen aus dieser Gefahr für die Seele in das zukünftige Verhalten zu integrieren.

 Angst vor Schmerzen, die einen quälen

Angst allein bleiben zu müssen (Gefahr: Schmerz durch Einsamkeit)

Wut im Stich gelassen worden zu sein

Hilflosigkeit

Verzweiflung

Enttäuschung (Trauer + Wut)

Die größte Gefahr liegt in ExistenzÄngsten wie z.B. ArbeitsplatzVerlust. Diese sind so überdimensional, dass die Gefühle abgespalten werden können und unbewusst zu innerer Unruhe (Nervosität, Unsicherheit) führen und somit die emotionale Stabilität angreifen, vielleicht sogar zerstören.

Eine weitere Gefahr besteht darin, wenn die Lücke nicht ihren Platz in den Lektionen des Lebens findet, sondern alles beherrscht. Entweder führt dies zu Blockaden – wie z.B. Nervenzusammenbrüche und Depressionen – oder selbstverletzendem Verhalten – wie z.B. Wutausbrüche, Diebstahl, exzessives Einkaufen oder Selbstverletzung.

Um den Verlust zu verarbeiten, braucht man Mut und die Bereitschaft sich den Gefühlen zu stellen und die Wahrheit zu ergründen.

Abstand bringt Schmerzlinderung…darum braucht jeder seine eigene Zeit, bis er sich dem Erlebten stellen kann.

Wie groß die Lücke ist, hängt von der Wahrnehmung ab…der erste Verlust ist der Schlimmste…der zweite, dritte, vierte wird zur schmerzhaften Routine und irgendwann kommt der Moment, wo man den Schmerz nicht mehr erträgt und die Konsequenzen zieht und sein Leben radikal ändert.

Bei der Verarbeitung sind 2 Phasen essentiell…

1. VerlustOrientierung (TrauerRituale)

2. NeuOrientierung (Loslassen und Weitermachen)

…die sich wie ein schwingendes Pendel abwechseln und ihren eigenen ZeitBedarf benötigen.

Wenn zu viel von 1. den Alltag bestimmt, verliert man das Leben, was man sich wünscht und wird depressiv.

Wenn zu viel von 2. den Alltag nach dem Verlust bestimmt, folgt die innere Unruhe und Jahre später der psychische Zusammenbruch.

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Ratschläge wie „Andere Mütter haben auch schöne Töchter“ oder „Du hast ja noch Zeit Kinder zu bekommen“ bzw. „Du hast ja noch…“ bringen einen zur Verzweiflung, weil das suggeriert, man könnte sein Lebensglück nur mit Ersatz wieder finden…man wird unbewusst unter Druck gesetzt. Man gerät in Stress, um unterbewusst alles zu tun, um die FremdErwartung zu erfüllen…obwohl man noch gar nicht weiß, was man will…
Will man mit der Lücke leben und mit den schönen Erinnerungen seinen Frieden finden?

Will man einen gleichwertigen Ersatz und das Risiko eines erneuten Verlustes eingehen, um glücklich zu sein, solange die Situation als schön empfunden wird?

Will man einen ungleichwertigen Ersatz und damit neue Freude erleben?

Will man die Lücke mit einem neuen Lebenssinn füllen und aus der Lebenslektion Kraft schöpfen?

Will man die Gefühle in Energie umwandeln und konstruktiv nutzen für Arbeit oder Hobby?

Will man so weiter machen wie bisher und die Fehler wiederholen, weil man noch mehr Erkenntnisse benötigt, um daraus lernen zu können?

Wofür auch immer man sich am Ende entscheidet…bis dahin helfen dem Betroffenen die verständnisvollen Worte…
Dein Verlust ist schlimm und du hast ein Recht zu trauern. Nimm dir so viel Zeit, wie du brauchst. Ich bin für dich da. Vergiss aber nicht, dein Verlust ist auch eine Chance für die Zukunft zu lernen. Es gibt so viel, was das Leben lebenswert macht. Bitte finde zum Sonnenschein zurück und hab die Kraft, die Schatten zu überwinden. Melde dich, wenn du es nicht alleine schaffst…ich lass dich nicht im Stich.

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Meine Trauer erfährt Hilfe in TrauerRitualen. Muss ich etwas Geliebtes loslassen, verabschiede ich mich auf dem Friedhof davon. Muss ich die Qual durchstehen, sehe ich Bilder als ErsatzGenuss, schaue Filme zu dem Thema, die mir helfen zu weinen, höre Musik, die meine Gefühlslage widerspiegeln. Oder ich bastele am Puzzle, klopfe rhytmisch auf Buschtrommeln herum, baue am Vogelhaus, falte OrigamiFiguren o.ä., um mich abzulenken und die Unruhe als Energie in konstruktive Projekte zu stecken. Halte ich das Leid nicht aus, laufe ich und bringe Abstand zwischen mich und den Schmerz oder bitte Freunde, mich durch ihre positiven und negativen Erlebnisse von eigenen Problemen abzulenken.

Der Verlust verschwindet, wenn man einen ähnlichen Ersatz gefunden hat – statt Basketball eben RollstuhlBasketball für den Querschnittsgelähmten, anstatt eigener Kinder eben schöne Erlebnisse mit anderen Kindern, statt einer festen Beziehung mit Zukunft eine lockere Bindung, statt großer Familienfeste lieber eine liebevolle Gemeinde, statt einer Reise eben Dokumentationen und Reiseberichte über Land und Kultur, statt eigenem Partner oder Kind oder Tier eben eine Selbsthilfegruppe oder ein Hilfsprojekt mit anderen Betroffenen – wobei man wieder Freude findet, wenn man akzeptiert, dass keine Gleichwertigkeit möglich ist, der Genuss aber dennoch zufriedenstellend ist.

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Das Leben ist lebenswert und Krisen sind wichtige Lektionen, die zu verstehen manchmal nur mit Hilfe möglich ist.

Viel Kraft dabei wünscht SiM

 

 

Selbstmord ist keine Lösung

Fetzen eines BrandSchadens an einem verrosteten Dach aus MetallTrägern...ein Bild der ZerissenheitEs gibt Momente im Leben,
wo man verzweifelt,
wo man keinen Ausweg findet,
wo man den Schmerz nicht mehr aushält
oder am Ende ist mit Kraft und Nerven.

Doch Selbstmord ist keine Lösung, egal wie unerträglich die Situation ist.

Jede Krise geht vorüber – genau wie die schönen Momente.
Man muss bloß durchhalten.

Ich spreche aus Erfahrung. Auf jedes Gewitter folgt Sonnenschein – diese Erkenntnis hat mir am Meisten geholfen.GewitterSonne

Damit das Durchhalten erträglich wird, sollte man sich mit Ablenkung und Belohnung selber helfen.

Positive Erfahrungen kann man selbst erzeugen, damit die scheußliche Zeit schneller vergeht und man sich besser fühlt.

Origami + ReiseMotiv + SpaziergangFotoMit Ablenkung meine ich Handarbeiten, Reisen oder andere Beschäftigungen, die länger dauern – wie Filme ansehen, Zeitschriften oder Bücher lesen, Spazieren gehen oder gute Freunde treffen.

Mit Belohnung meine ich Erlebnisse, die einem gut tun, um überstandenes Negatives mit Positivem auszugleichen und die Batterien wieder aufzuladen, die von anderen ganz schön ausgesaugt werden können.

Mit Ablenkung wie einem HandySpiel u.a. überbrücke ich unangenehme Wartezeiten und mache nebenbei etwas Nützliches.
Belohnungen wie Kuchen oder Kino, LieblingsSongs oder den Eintopf von Mama gönne ich mir, wenn ich mal wieder gepeinigt von der Realität bin und mich beschissen fühle. So behalte ich Oberwasser und gehe nicht unter in Leistungsdruck, Ablehnung, Schnelligkeit und Lärm der manchmal ganz schön negativen Realität.

Selbst an einem Tag, der nicht katastrophaler sein kann, weiß ich – morgen ist er vorbei und belohne mich für´s Aushalten der ganzen Katastrophen (mit einem LieblingsFilm, der das zeigt, was mir an dem Tag so fehlte.)

TrauerMotiv Weil andere dadurch leiden.
Am Schlimmsten finde ich, wenn man die Entscheidung zu sterben nicht selbst realisiert, sondern feige vor einen Zug springt oder sich von einem Bus /Lkw überfahren lässt!
Dadurch können die FahrzeugFührer BERUFSUNFÄHIG werden und hunderte Menschen verpassen ihre Termine und stürzen ins Unglück, OBWOHL SIE NICHT EINMAL BETROFFENE SEIN SOLLTEN! DAS IST UNFAIR!

Wenn man wirklich nicht mehr anders kann als sich zu töten, dann sollte man in einem Abschiedsbrief erklären WARUM, damit niemand sich lebenslang Vorwürfe macht, nicht geholfen zu haben.
Man sollte eine Methode wählen, bei der keine Angehörigen die Leiche finden und dadurch lebenslang traumatisiert werden.
Auch sollte die eigene Hand den Suizid vollenden, damit man bewusst wahrnimmt,
was schlimmer ist – der eigene Tod oder die Krise.
Das bedeutet aber, HÄNDE WEG VON ALKOHOL UND MEDIKAMENTEN, betrunken und betäubt trifft man oft Fehlentscheidungen.

Meine Abschiedsbriefe hatten immer die Funktion, die Ursache der Krise zu erkennen und die belastenden Gefühle zu kanalisieren.
Dadurch wurden Leid, Schmerz oder Angst erträglicher. Falls nicht,
ergab der Selbstmordversuch immer am Ende, dass kein Problem so groß sein kann, dass es mein ganzes Leben zerstört. Man kann immer neu anfangen.
Inzwischen bin ich soweit, dass ich Briefe an Leute schreibe, mit denen ich ein unlösbares Problem habe, damit dieses ausgesprochen wird und somit an Kraft verliert. Und obwohl der Adressat die Zeilen niemals lesen wird, entspannt sich die Lage, weil die belastenden Fragen und Ängste nicht mehr allmächtig sind durch ihre Undurchdringlichkeit. Sobald man die Ursache eines Problems erkennt, kann man dieses lösen – durch Freunde, Fremde, Familie oder den Rat einer Psychologin/ eines Psychologen.Nebelverhangene BaumHänge

Man steht auch nicht hilflos da in jeder Krise. Es gibt Hilfsangebote, die man wahrnehmen sollte. Meine Hausärztin nimmt sich Zeit zum Zuhören, wenn es niemand anderes tut. Meine Psychologin erklärt mir vieles, was ich selbst nicht erkennen kann. Und Freunde finden immer Worte, die das Leben lebenswert machen – man muss sie nur in der größten Not anrufen. Auch sich in eine Interessengemeinschaft zu integrieren, kann stabilisierend wirken, weil man Stück für Stück mehr dazu gehört und nicht mehr allein ist, mit all den Belastungen des Lebens – einem Alkoholiker haben die Anonymen Alkoholiker in Erfurt geholfen. Mir gibt der Verein um das Karl-May-Haus unserer Stadt ein Gefühl der Zugehörigkeit und Wertschätzung. Wieder andere schwören auf den Gesangsverein einer Kirche oder die regelmäßigen Treffen eines FotoClubs. Auch Tiere zu streicheln kann Medizin für die Seele sein. Und Musik war schon immer positiv um einen Ausdruck für seine Gefühle zu finden. Wer zudem noch Origami erlernt, findet Geduld durch Beschäftigung ohne andere treffen zu müssen.Medizin_Tier

Es gibt soviel in der Welt, was jede Krise überstehen lässt – finde es, anstatt dich von dem Problem beherrschen zu lassen. Du bist stärker als jeder Negative Einfluss, denn diese kann man sogar als Anhäufung Step by Step ausschalten.
Warum sich das Leben noch schwerer machen? Es ist schon hart genug bei all den Stressoren wie Lärm, Zeitmangel, Leistungsdruck, Erwartungsdruck, Absagen, Ablehnung, Ignoranz und Konkurrenzkampf, BürokratieHürden, VersagensÄngste, FinanzierungsProbleme und und und.

Belohn dich dafür, dass du all das durchstehst…mit neuen Eindrücken, schönen Erinnerungen oder Ruhe und Entspannung 🙂

Ich hoffe, meine Fotos waren ein kleiner Vorgeschmack.

SiM

Für alle ArachnoPhobiker

Der Herbst ist für Arachnophobiker die schlimmste Alptraumzeit, weil TemperaturStürze unter 20 °C damit verbunden sind, dass Spinnen durch jedes Fenster, das zum Lüften geöffnet ist, in die Wärme von Häusern und Wohnungen drängen. Nie geöffnete Fenster unbeaufsichtigt lassen.

Wer nicht durch vollständig, befestigte Schutzgitter davor geschützt ist, findet bald da und bald dort kleine schwarze bzw. braun-weiß-gestreifte oder große dünnbeinige Achtbeiner.

Doch weit gefehlt! Das 3. Mal in 15 Jahren begegnete ich jetzt ungewollt einer deutschen Riesenspinne, die mit hohem Tempo und mehr als 5 cm Gesamtdurchmesser in meinen eigenen 4 Wänden herum lief und mich mit ihrer Neugier mehrfach zum Schreien brachte. In Deutschland gibt es behaarte und dickbeinige sowie intelligente Spinnen, die weder Tageslicht noch Menschen scheuen und vor der Kälte des Herbstes in gemütliche und interessante, deutsche Wohnungen fliehen.

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Doch, was uns Phobikern Angst macht, ist die Unkontrollierbarkeit und das Kopfkino. Wir stellen uns schlimmste Dinge vor, die das Tier ungehindert anstellt und denken, dass wir keine Kontrolle darüber haben, wann es was mit uns und unserem Zuhause tut. Das lähmt uns.

Doch wenn wir unsere Angst besiegen, können wir die Panik verdrängen und den Verstand zu kleinen TeilSiegen gegen das Insekt nutzen und am Ende den Kampf um Lebensqualität gewinnen. Wir können die Kontrolle zurück gewinnen!

Zuerst sollte man die Spinne in dem Raum isolieren, wo man sie zuletzt gesehen hat (Fenster und Türen geschlossen halten). Dadurch kann man sich in den anderen Räumen frei bewegen und sich nach Kontakt wieder beruhigen.

Danach sollte man sich mit den Gesetzmäßigkeiten vertraut machen, denen Spinnen unterliegen und somit an ihre Grenzen stoßen. Hohe, glatte Wände kann kein Achtbeiner erklimmen. Und bei lauten Schreien flüchten oder erstarren sie. Zudem sehen sie im Halbdunkel schlecht z.B. im Schatten eines Tisches. Vibrationen informieren sie, wo wer ist. Und bei Kontakt mit Wasser halten sie die Luft an. Sackgassen bestehen aus Spalten und Löchern, die zu klein für sie sind, zum Bleistift bei dicht aneinander stehenden Schränken mit Besenleiste und Schranktüren. Und umso größer das Tier, umso bodennaher sind sie unterwegs. Allerdings klettern sie mühelos Stoff hinauf, der bis zum Boden reicht und ihnen genügend Halt gibt…egal ob Seide oder Velours.
Fotos im Internet zu sehen, nimmt ein wenig den Schrecken, wenn man dem Tier dann in echt begegnet.

Als nächstes muss man sich dem Kampf stellen und seinen LebensRaum verteidigen. Dazu verdrängt man die Angst und die Anwesenheit der Spinne, behält aber im Hinterkopf, was zu tun ist, falls es zu einer Begegnung kommt. Das erfordert ein großes Maß an Mut und Gelassenheit aber auch Verstand.
Ich bin immer in geschlossenen Schuhen und unter starkem Trampeln in den Raum gegangen, dessen Tür ich sofort wieder hinter mir schloss. Durch die Schuhe und das Trampeln gab ich mir selbst Sicherheit, dass der Achtbeiner gewarnt war, weit außerhalb meiner Fußweite zu bleiben und auch die Öffnung zu meiden, durch die ich kam.
Zudem hab ich mir ein großes Schneidbrett zum Erschlagen und einen halbtransparenten Eimer mit bunten Punkten bereit gelegt. Die bunten Punkte lenkten mich mit ihrer Fröhlichkeit erfolgreich von der PanikSituation ab…ich liebe Farben…und der große Durchmesser des Gefäßes ermöglichte einen sicheren Abstand für die Sicherheit meiner Person. Die Halbtransparenz schützte mich vor dem angsteinflößenden Ansehen des Tiers, half aber gleichzeitig die Kontrolle über die Situation nicht zu verlieren, weil ich es nicht aus den Augen verlor.

SpinnenFangEimer mit bunten Punkten zur Minderung der PhobiePanik
Mut machte ich mir mit einer PlastikSpinne, die mir ein Freund geschenkt hatte und die mir trotz ihrer LebensEchtheit und scheußlichen Größe nie etwas tat. Ich sprach mit ihr und fasste sie an, bevor ich den infiltrierten Raum betrat und meinen Angelegenheiten nach ging, als ob der lebende Achtbeiner nicht da wäre.

PlastikSpinne, groß und naturgetreu

War es mir zu viel, verließ ich den Raum fluchtartig und unter Trampeln, um mich nebenan oder bei einem Spaziergang wieder zu beruhigen. Hauptsache, das Tier blieb isoliert in den 4 Wänden, die ich ihm vorübergehend zugestand. Ich rief Freunde an, sprach mit meiner Psychologin und ließ mich von ihnen beruhigen, bis ich mein Kopfkino als nicht real einstufen konnte und die Panik hinter mir ließ.

Als ich von ihnen ermutigt den Kampf aufnahm, begegnete ich der ganzen Pracht des Achtbeiners, der sich einen bodenlangen Vorhang meines BeistellTisches hinauf bewegt hatte, um mich ausgiebig zu betrachten. Ich studierte ebenfalls meinen Feind, um die Angst zu verlieren und seine Fähigkeiten kennen zu lernen. Es beruhigte mich, dass er sich von TischPlatten und höheren Ebenen fern hielt. Zudem war das Tier noch jung und demzufolge unerfahren und durch seine SelbstÜberschätzung leichter zu fassen. Ich stufte es auf männlich ein, wodurch ich noch ein wenig mehr die Angst und mein Kopfkino an Macht verlor. Ich versuchte, die Riesenspinne mit meinem Eimer (immer in GriffWeite) zu fangen und lernte dadurch ihr Fluchtverhalten kennen. Sobald sie Gefahr witterte, schaltete sie auf Turbo und verschwand unglaublich schnell und unaufhaltsam als dunkler Kondenzstreifen, den man sekundenschnell aus den Augen verlor. Also musste ihre Neugier geweckt und sie mit einer Falle überlistet werden.

Als sie mich Stunden später entspannt auf dem Sofa mit Kleinigkeiten werkeln sah – ich hatte die Füße bewusst nicht auf dem Fußboden um mich selbst zu schützen – trat der Achtbeiner mitten auf den Weg, den ich immer zum Sofa nahm, vermutlich meinem Geruch folgend. Er zeigte, das war sein Revier und ich erschrak, weshalb mein Quieken ihn erstarren ließ. Doch nutzte ich den Überraschungseffekt und nahm mir sofort den Eimer, richtete die Öffnung auf das Tier und kam mit der Öffnung langsam näher. Schnelle Bewegungen vermeidend, stülpte ich das riesige Gefäß über die bewegungslose Spinne und stellte sofort etwas Schweres drauf, damit sie nicht mit ihren kräftigen Beinen den Rand aushebeln konnte. Ich wunderte mich im NachHinein, dass das Tier blind gegenüber dem Eimer und meiner näher kommenden Attacke war, doch vermutlich nahm das Sofa, auf dem ich mich komplett befand, alle BewegungsVibrationen von mir und der Schatten ließ den halbtransparenten Eimer komplett verschwinden. Oder sie wollte sich fangen lassen, um in allerletzter Sekunde mit TurboGeschwindigkeit zu entkommen und somit ihre Überlegenheit zu demonstrieren. Ich konnte nur vermuten, dass ich sie hatte, denn diese gefährliche Auseinandersetzung verursachte die gruseligste Gänsehaut auf jedem Zentimeter meines Körpers und einen übermächtigen FluchtDrang. Meine Hände und meine Beine krampften, nachdem ich den Raum fluchartig verlassen hatte.

Ich flüchtete panisch an die frische Luft der Nacht, im Vorübergehen von meinem Verstand gezwungen, eine Jacke überzustreifen. Mein Kopfkino rotierte und ich lief um mein Leben, arbeitete den Stress der Situation ab, blieb stehen um meinen ganzen Körper vor Ekel zu schütteln und ging weiter, um mich wieder unter Kontrolle zu bekommen. Ich schrie, ich krampfte, ich halluzinierte, ich war im totalen Alarmzustand. Deshalb lief ich weiter…und lief und lief…bis die schwarzen Flecken, die dunklen Schatten der Nacht nicht mehr zu riesigen VerfolgerSpinnen mutierten und ich endlich wieder Einzelheiten der Realität um mich bewusst wahr nahm. Die stechende Gänsehaut blieb, doch half mir der größer werdende Abstand zum KriegsGelände des SpinnenKampfs mich langsam wieder auf Irdisches zu konzentrieren. Ich genoss den beruhigenden Blick in die Sterne, sah die fernen Lichter der Ortschaften hinter den Hügeln der Stadt. Ich lehnte mich auf ein Geländer, setzte mich auf eine Parkbank und beruhigte mich mehr und mehr. Klar werdende Gedanken erarbeiteten die Schritte, zur EimerInhaltBeseitigung. Ich beschloss den Achtbeiner als Maß meines Muts und meines Siegs über meine Phobie auf gekästeltem Papier im A3-Format zu fotografieren (durch den halbtransparenten Boden des FangEimers) und anschließend aus dem Haus bringen zu lassen. Die Gänsehaut würde bald unter einer warmen Dusche verschwinden, zu der ich aber noch nicht bereit war, da sie mit dem Heimweg verbunden war. Erst nach einer Belohnung – einem Eis, einem Telefonat voll Anerkennung oder etwas anderem Positiven – hatte ich wieder genug Mut und Kraft, in die Räume meiner Wohnung zurückzukehren, die von dem SpinnenAreal isoliert waren. Ich ließ mir die Zeit, die ich brauchte. Die Tür zum Raum mit Eimer und eventuell frei herum laufender, weil entkommener Spinne konnte ich keinesfalls betreten. Ich duschte lang und legte ein VerwöhnProgramm ein, ich surfte im Internet um mich abzulenken und schaute mir einen Film an, der mich so sehr beruhigte, dass ich einschlafen konnte (WALL-E). Am nächsten Morgen stellte ich einen schweren Blumentopf auf den umgedrehten Eimer, in dem augenscheinlich kein Achtbeiner zu sitzen schien und verließ sofort den Raum wieder, um meinen besten Freund anzurufen, der mich im Kampf gegen die Spinne unterstützen musste, weil ich nicht mehr in den kontaminierten Raum mit einer eventuell rachsüchtigen RiesenSpinne rein konnte. Ich war im Kampf zuvor an meine körperlichen und psychischen Grenzen gestoßen und hatte weder Kraft noch Nerven, mich dem allein zustellen, was mich noch erwartete.
Nach einem Ausflug mit besagten Freund, kamen wir erfrischt und voller Energie zu mir nach Hause. Er ging vor und ich folgte ihm zum Eimer. Während er mit einer Taschenlampe in den Eimer sah, holte ich FotoApparat und den Block mit den genormten RechenKästchen. Die Bestätigung, dass ich ein PrachtExemplar von Spinne gefangen hatte, war eine riesen Erleichterung und ein enormer Erfolg, der mich ermunterte, mein Zuhause endgültig von dem Achtbeiner zu befreien. Ich sah mir meinen schnellen und aufgeregten Feind in der Falle an und zog einen großen Karton heran, um mit dem Tischbein zusammen jeden Fluchtweg abzuschirmen. Zu zweit bugsierten wir die Spinne durch Klopfen und Schieben des Eimers an die andere Seite des Gefäßes, wo kein Spalt durch das Eindringen unseres Blockes eine Flucht ermöglichte. Wir hatten den Rand nur so weit angehoben, wie der Block hoch war, den wir unterschieben wollten, was auch zügig passierte. Ich hielt die Wände des Gefängnisses, weil ich feinmotorischer war und meine Panik ein zu großes Anheben oder gar Umstürzen verhindern würde. Der Pappdeckel, der 10cm größer war, als der Durchmesser des Gefäßes, wurde von meinem Freund drunter geschoben, der keinerlei Angst vor dem Tier hatte. Die Spinne ergab sich ihrem Schicksal und kletterte auf den hellen Untergrund, wo ich ihre halbtransparente Größe fotografisch festhalten konnte, nachdem Paketklebeband das Entkommen des Tieres an jeden Mikrometer des Randes verhinderte. Mitsamt Deckel brachten wir sie im Eimer nach draußen und mindestens 50 m von meinem Wohnhaus weg. Dann drehten wir den Eimer auf den Kopf und hoben ihn über uns, um durch den milchigen Boden zu beobachteten, ob der Achtbeiner am Papier klebte oder am Boden des Eimers war. Als uns letzteres beruhigte, stellten wir zudem erleichtert fest, dass das Tier keine Chance hatte, die glatten EimerWände hochzuklettern. Wir besorgten einen Gegenstand zum Töten des Insekts, damit andere ArachnoPhobiker dieses kälteEmpfindliche Tier nicht bei sich wiederfinden würden, und brachen den angeklebten Papierdeckel auf…ich in riesigem SicherheitAbstand, weil ich zu panisch war, um dies aus nächster Nähe mitzubekommen. Der Panzer des Achtbeiners knackte hörbar und ich wartete noch ein paar Stöße ab, bis mein Freund bestätigte…“Die ist erledigt“. Danach sah ich mir den zusammengezogenen Spinnenkörper an, schüttelte den Eimer zur Absicherung der Bewegungslosigkeit und warf das dunkle Bündel auf den Fußweg, um abschließend draufzutreten.

Ich hatte den Kampf gewonnen. Ich war Sieger über Angst und Achtbeiner. Ich und meine Wohnung waren befreit.

Ich war überglücklich und total dankbar, dass ich Hilfe beim Finalkampf hatte, weil ich ohne meinen Freund das Tier nicht hätte aus dem Haus und aus dem Eimer bekommen. Die bunten Punkte brauchte ich aber zurück…für diesen BlogEintrag und den nächsten Störenfried, der meine Arachnophobie zu Panik werden lässt.

Damit ich aber meine Phobie soweit unter Kontrolle hatte, musste ich viele Schritte der Konfrontation gehen…erst Spielzeugspinnen, dann naturgetreue Plastikspinnen, auch gut verschlossene Giftspinnen im Zoo oder dem Zoohandel und schließlich auch viele MiniSpinnen, die ich an meinen Wänden erquetschte oder im Altweibersommer beim Spaziergang mitsamt SpinnFaden einfing.
Jetzt sind nur noch die Riesenexemplare in freier Wildbahn die, die in mir Panik, Ekel und Angst im Übermaß (Trauma) auslösen, wenn ich ihnen nicht aus dem Weg gehen kann – denn meine Wohnung gehört mir und Spinnen sind da unerwünscht.

Viel Kraft und Mut schenkt allen ArachnoPhobikern eure SiM

PS: Dies ist mein NovemberEintrag, den ich voraussichtlich wegen OfflinePeriode nicht schreiben kann, also vorziehe – auch wegen der ThemenAktualität.

Alkohol zerstört Leben

Alkohol soll Spaß bringen und oft auch trösten. Doch löst er keine Probleme sondern verschlimmert sie immer weiter, wird manchmal sogar zur Ursache von Schwierigkeiten.

Alkohol senkt die Hemmschwelle, was zur Umsetzung von destruktiven Gedanken führen kann. Ich habe schon jemanden getroffen, der alkoholisiert aus dem Fenster des 3. Stockwerks einen Kopfsprung gemacht hat und jetzt geistig behindert sowie querschnittsgelähmt ist. Ein Freund von mir hat sich den Strick um den Hals gelegt und versucht sich umzubringen, weil er betrunken war und nicht mehr klar denken konnte. Ein anderer Bekannter aus meinem Freundeskreis hat sich umgebracht, weil der Alkohol sein LebensSinn geworden war und er ohne ihn kein Glück mehr empfinden konnte. Ja, Alkohol verstärkt Depressionen, Ängste und negative Gedanken! Der Verstand wird benebelt und setzt aus.

Enthemmt von ihrer Vernunft sind auch die PromilleSchläger, die durch Alkohol aggressiv werden. Sie haben im betrunkenen Zustand WutAusbrüche und schlagen zu, ohne vorher zu überlegen wen sie verprügeln und warum. Sie werden wegen Körperverletzung oder Totschlag angezeigt. Schlimmer ist aber, dass ihre Opfer ihr Leben lang traumatisiert bleiben und unter PanikAttacken, FlashBacks und Phobien leiden.
Wieviele Kinder wurden krankenhausreif geschlagen, weil ihr Vater oder ihre Mutter sie im betrunkenen Zustand verprügelten?
Wieviele Kinder starben durch die Misshandlungen ihrer wehrlosen, zerbrechlichen Seele?
Wieviele Freunde und Verwandte sind betroffen und geschockt, traurig und verzweifelt durch die GewaltTaten eines Betrunkenen?

Alkohol zerstört Familien!

Nicht wenige Beziehungen gehen in die Brüche, weil der Partner aggressiv und/oder gewalttätig wird…meist über Jahre hinweg und nur im betrunkenen Zustand. Kinder werden für ihr ganzes Leben psychisch geschädigt. Und Partner leiden sehr unter dem Psychoterror und den Verletzungen.
Schmerz frisst die Liebe auf und lässt nur Angst und Misstrauen zurück.

Kontrollverlust hat viele Seiten

Nicht nur GleichgewichtsStörungen und Verminderung des Sehvermögens werden durch Alkohol verursacht. Eine Verschlechterung der Aussprache (Stichwort „Schwere Zunge“) kann ein Leben lang anhalten.

Die von Alkohol verursachten Wahrnehmungsstörungen sind bestimmt jedem Trinker bekannt. Man fällt die Treppe runter, findet nicht mehr nach Hause, fährt gegen einen Baum oder reagiert total falsch, weil man die Situation nicht mehr beherrscht.

Wieviele Betrunkene sind schon erfroren, weil sie irgendwo im Gelände einschliefen und von der Kälte nicht wach wurden, weil sich ihr Körper noch im Halbkoma befand und vom Gift des Alkohols reinigte und die Gehirnzellen zu reparieren versuchte?

Dass schon viele Jugendliche weltweit an Alkoholvergiftung gestorben oder mit Koma (Hirnschädigung) in der Notaufnahme gelandet sind, war bereits oft genug in den Medien. Geistige Behinderung, Leberschäden oder Organversagen können im schlimmsten Fall eintreten, wenn eine Vergiftung durch Alkoholmissbrauch nicht erkannt und nicht entsprechend medizinisch versorgt wird. Das Erbrechen ist ein natürlicher AbwehrMechanismus des Körpers! Er versucht sich des giftigen Alkohols im Magen zu entledigen und den Übergang der Schadstoffe in den bereits belasteten Blutkreislauf zu unterbinden. Erbrechen heißt Alkoholvergiftung! Vorsicht, manche ersticken an ihrem Erbrochenen, weil sie im volltrunkenen Zustand ihre Körperfunktionen nicht mehr im Griff haben und das Gemisch aus brennendem Alkohol und ätzender Magensäure einatmen! Das greift ihre Lungenbläschen an und die Sauerstoffversorgung des Körpers wird gestoppt. Deshalb sollte die Erste Hilfe eines jeden im Beobachtungskreis eines Betrunkenen sein, dabei zu helfen, das Erbrochene vollständig aus dem Mund zu entfernen, damit es nicht zurück in den RachenRaum und somit in Richtung LuftRöhre fließen kann.

Ruft sofort einen Erwachsenen oder den Krankenwagen, wenn die volltrunkene Person das Bewusstsein verliert!!!

Alkohol, die legale Droge…

Leider wird nur selten von 25-jährigen PegelTrinkern berichtet, die mit 12 das erste Bier in der Hand hatten und seitdem jeden Tag zur Flasche griffen, bis sie zur Selbstverständlichkeit wurde. Deshalb erfährt die Öffentlichkeit auch nicht, dass diese BierKastenAbhängigen mit Mitte 20 vom Arzt erfahren, dass sie bald sterben werden, weil die Alkoholsucht bereits zu Leberverfettung geführt hat und demnächst die irreversible Leberzirrhose einsetzen wird. Diese fortschreitende LeberZerstörung führt zu DurchblutungsStörungen durch GewebeVeränderungen im EntgiftungsOrgan und nach absehbarer Zeit zum OrganVersagen…wir haben aber nur eine Leber! Deshalb Hände weg vom Alkohol und ein Leben lang jeder Art von PromilleTröpfchen aus dem Weg gehen…

Das gilt besonders für Hochprozentiges aus Tschechien, weil der SelbstGebrannte oft das giftige Methanol enthält und somit von irreversiblen SehNervSchädigungen bis hin zur sofortigen oder späteren Erblindung führen kann.
Gute PromilleBomben bestehen ausschließlich aus Ethanol, mit 2 Kohlenstoffatomen + einer OH-Gruppe + 5 Wasserstoffatomen, anstatt dem unverträglichem Methanol mit nur einem Kohlenstoffatom + einer OH-Gruppe + nur 3 Wasserstoffatomen.

Übrigens erkennt man sofort an leichten Kopfschmerzen, dass der getrunkene Alkohol zu viele Schwebstoffe enthält und deshalb zu Verstopfungen in den Blutgefäßen des Gehirns führt.
Wie stark der Körper unter den Giftstoffen leidet, spürt man aber meistens erst am nächsten Tag dank KopfSchmerzen, GedächtnisVerlust, Übelkeit, MagenKrämpfen, LeberSchmerzen und und und…wie lange man alkoholkrank ist, hängt von den regenerativen Fähigkeiten des individuellen Körpers ab, aber auch von dem Ausmaß des Alkoholmissbrauchs (PromilleGehalt und Menge sowie Mischung der AlkoholGetränke, Vermeidung von Speisen etc.).

Richtiger AlkoholGenuss hat einen gut gefüllten Magen als Grundlage nachfolgender PromilleBomben. Zudem haben fettige Lebensmittel durch ihren FettFilm im Magen eine Art vorbeugende SchutzWirkung. Und umso weniger sich verschiedene Alkohole im Magen vermischen, umso besser für den Abbau im Körper.

Wer aber richtig schlau ist, vermeidet bereits präventiv zu viel Alkohol in seinem Blut und ist durch maßvolles Trinken oder eine strikte AlkoholAbneigung lebenslang vor AlkoholMissbrauch und dessen Schäden geschützt.

Und Freunde, Bekannte und Verwandte von Alkoholikern sollten sich ihrer Verantwortung bewusst sein, dass sie den ZerstörungsProzess aufhalten müssen. Ein Entzug in einer TherapieKlinik ist ein Beitrag zur LebensRettung und für alle Betroffenen eine Hilfe. Und nach dem Entzug müssen sie bei der Vermeidung eines Rückfalls helfen, wobei Rücksichtnahme, eine alkoholfreihe Alternative, kein Druck, kein Gruppenzwang, therapeutische Gespräche, ein offenes Ohr und StabilisierungsVerhalten wie Mitgefühl, DeEskalation, Relativierung und positive Erlebnisse ständig abrufbar sein müssen…denn einmal ein Alkoholiker, bis ans LebensEnde ein AlkoholSüchtiger.

Deshalb ist SiM zu 95% AntiAlkoholiker und tut sich selbst und ihren Mitmenschen damit einen Gefallen 🙂

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