Email-Flut ist kein unbekanntes Wort für Web2.0Nutzer. Jeder tauscht sich via Email, Twitter, Chat oder Forum aus und das ist nahezu unmöglich ohne Email-Account.
Doch wieviele Email-Konten braucht man wirklich?
Ich stelle gerade wieder fest, dass ich den Überblick innerhalb meiner Emails verliere, weil da ein Newsletter, dort tägliche Statusmails und anderswo wieder Mailinglisten zu einer Flut an Emails führt. Doch würde sich die Situation verbessern, wenn ich pro Newsletter ein Email-Account hätte? Gibt es Kommunikationsplattformen, die direkt an deine Wünsche angepasst sind? Eignet sich das eine Konto für Mails mit Anhang, das nächste für Produktinfos, wieder andere für Anmeldungen auf verschiedensten Portalen? All diese und noch viel mehr Fragen ließ sich eine neue Form der Kommunikationswissenschaft entwickeln…
Email-Management.
Doch statt die Flut zu verringern, empfiehlt diese, sich unter Druck zu setzen, in 2 Minuten eine Mail gelesen und beantwortet zu haben.
Das Löschen von Emails ist dort als Erleichterungsmaßnahme vorgegeben, ohne darauf zu achten, welch Stress es ist, gelöschte Infos wieder zu beschaffen, weil man sie doch noch benötigt.
Und das tägliche Lesen, Sortieren und Beantworten als Empfehlung, macht einen täglichen Zeitraum notwendig, den man sich meist von seiner spärlichen Freizeit abknapsen muss, damit er nicht in die Erholungspausen rein fällt.
Dies und weitere sinnvolle Tipps findet ihr hier, ohne bitte deren Nachteile zu vergessen.
Ich denke, es gibt keine Pauschalantwort auf die Frage, wieviel Email-Accounts jeder in Deutschland benötigt.
Es ist mit Sicherheit stressig, sich pro Anmeldung einen Account zuzulegen. Es ist aber mindestens genauso anstrengend, nur ein Konto zu haben und von der Informationsflut überrollt zu werden, wenn man es öffnet.
Meiner Meinung nach, sollte man den Mut aufbringen und nervige Mailinglisten kündigen, Newsletter ohne Nutzen abmelden und nur Email-Accounts mit Unterordnerfunktion für sich wählen.
Zudem ist es wichtig, abzuwägen, ob man Emails wälzt oder wichtigere Dinge zu tun hat und auf das tägliche Beantworten verzichten sollte.
Ich persönlich wünsche mir weniger sinnlose Mails für alle Nutzer des Web2.0 – egal ob Spam, unerwünschte Infos oder nützliche Aufforderungen in einer Fremdsprache.
Ein Ratschlag ist auch ein Schlag und eine Flut ist katastrophal, auch bei Emails…das sollten Absender von digitalen Informationen bedenken, wenn sie ihre Nutzer nicht überfordern wollen.
Geschrieben
am Januar 30, 2012