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Archiv für Dezember 28, 2013

Wahre WunschGeschenke

Ich denke weiter, experimentiere gern und habe dieses Jahr zu Weihnachten etwas Neues ausprobiert – und es funktioniert.

Viele Menschen ärgern sich, weil die Geschenke von Freunden oder Verwandten nicht den persönlichen Geschmack treffen.

Dann heißt es entweder Umtausch oder Leiden, weil das Geschenk einen immer wieder daran erinnert, dass die Vertrauten einen nicht richtig verstehen.

Doch warum deshalb leiden, fragte ich mich dieses Jahr. Niemand kennt meine eigenen Wünsche so wie ich.

Ich ging Geschenke für eine Weihnachtsfeier kaufen, sah traumhaft schöne Geschenke unter 5 Euro für mich und packte alles in den Einkaufskorb. (Nutze die Gelegenheit – es kommt keine zweite.) Als ich an der Kasse stand, sah mich meine beste Freundin und kam in den Laden, um mich zu begrüßen.

Einige Wortwechsel später machte ich den Versuch und fragte sie: „Welches der bezahlten Produkte hier würdest du dir für mich als Weihnachtsgeschenk aussuchen? Ich hab da so eine Idee. Ich kauf mein eigenes Geschenk und du bezahlst mir, was es gekostet hat, und machst es mir somit zu dem Geschenk, was ich mir wirklich wünsche. Das kostet 2 Euro, das 3 und das hier 2,50 Euro?“

Sie machte tatsächlich mit und suchte sich einen Mörser aus, den ich schon länger haben wollte.

Ohne zu zögern, holte sie die Münze aus ihrem Portemonnaie und bezahlte den aufgerundeten OriginalPreis, um mir die AnschaffungsKosten abzunehmen. Dann nahm sie das Produkt mit, um es noch schön für mich einzupacken. Ich freute mich, weil ich ein wenig von meinem Geld, was in der LadenKasse gelandet war, zurück hatte. Aber noch mehr freute ich mich, dass meine Idee offensichtlich gut ankam.

Ich baute es aus. Die Gegenstände meines Herzens landeten Zuhause und warteten auf Weihnachten.

Bei einer Freundin, die ich vor Weihnachten traf, ließ ich mein Geschenk Zuhause und erklärte ihr, was sie mir als wirklich gutes Geschenk machen könnte, wofür ich es brauche und wieviel es kostet. Obwohl sie mich zum WeihnachtsEssen in ein Restaurant einlud und schon ein liebevoll ausgesuchtes aber leider nicht ganz passendes Geschenk für mich gekauft hatte, bezahlte sie sehr gern die 2 Euro für eine KeilrahmenRegenSchutzhülle, die ich für zukünftige Ausstellungen brauche, weil dank ihrer Größe mehrere Rahmen witterungsgeschützt und ohne Auto transportiert werden konnten. Wir freuten uns beide über die gelungene Bescherung.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag traf ich einen Freund, von dem ich wusste, dass er keine Geschenke nach Wünschen anderer außer ihm aussuchen konnte und jedes Mal damit überfordert ist, für andere Geschenke zu kaufen. Ich bereitete ihn darauf vor, dass ich mein eigenes WeihnachtsPäckchen mitbringen würde, was er mir zum Geschenk macht, indem er es bezahlt. Weil er zu den Menschen gehört, die andere seine Geschenke einpacken lassen, weil er selbst dazu nicht fähig ist, hab ich mein bestes Weihnachtspapier rausgesucht und damit mein Geschenk so liebevoll eingepackt, dass es mir eine Freude war, es anzusehen.

Warum immer nur die schönsten GeschenkVerpackungen für andere gestalten?

Bei der Bescherung am zweiten Weihnachtsfeiertag packten er, sein Sohn und ich gleichzeitig die Geschenke aus und es war ein erhebender Moment für mich zu wissen, dass der Inhalt einen großen Wunsch von mir erfüllte. Diesmal war ich es, die wusste, was im Päckchen war 🙂

Jeder war so mit der Freude über sein Geschenk beschäftigt, dass es sich wie all die Jahre zuvor anfühlte…normal.

Im Gegenteil…niemand konnte nachvollziehen, was mein Geschenk so wundervoll für mich macht – außer ich. Darum war ich froh, dass ich dafür gesorgt hatte, es zu bekommen.

Bei der Verabschiedung bekam ich die aufgerundete Summe, die als Beweis auf dem Preisschild des Produkts zu lesen war. Natürlich musste ich erst danach fragen, weil der ignorante Freund unsere Abmachung schon wieder vergessen hatte. Widerstand gab es aber nicht, was ich bei Egoisten wie ihm als Erfolg werten kann.

Mein bester Freund suchte sich aus drei verschiedenen Wünschen den aus, wo er sich am teuren Einkauf anteilsmäßig beteiligen konnte, weil er so die Kaufsumme für mich reduzierte.

Eine Freundin, die mir ihre verhassten LieblingsPralinen aufzwingen wollte, beschenkte ich damit, dass sie sie für sich behalten durfte. Statt dessen bezahlte sie eine Vase, die ich am Tag zuvor spontan gekauft hatte, weil ich nicht an ihr vorbeigehen konnte auf der Suche nach einem anderen aber leider nicht vorhandenen LadenArtikel. Sie freute sich mit mir an dem LiebesKauf und wusste, dass sie mich dadurch glücklich machte.

Ende gut, alles gut…ein Weihnachten voll erfüllter Wünsche.

Die BodyLotion, die ich nicht brauche und die Pralinen, die ich nicht mag…bekomm ich nächstes Jahr auch noch weg…die Freunde haben es ja gut gemeint.

Innovative Ideen in einem glücklichen Jahr 2014 wünscht Künstlerin SiM

2013 Jahresgedicht von SiM

Nach GesundheitsWarnungen aus der Forschung der Ökotrophologie

setzte ich mir eine basisch (80%) – saure (20%) ErnährungsUmstellung zum Ziel.

Das Verschwinden von Kilos, Gelenkschmerzen, Sodbrennen, Hautproblemen und weiteren Beschwerden mir wirklich gut gefiel.

Doch die Bezeichnung – meiner Zeit 20 Jahre voraus zu sein – bedeutet mir auch echt viel.

 

Der Job als PizzaFahrerin machte mir Spaß.

Doch nur 3 Tage pro Woche war mein Höchstmaß.

Und das auch nur bis der CholerikerChef sich vergaß

und mir überlaut – statt amtliche Formulare für mich auszufüllen – die Leviten las.

 

Im Frauenzentrum war ich als Gestalterin höchst gefragt.

Doch 15 Stunden pro Woche habe ich kaum geschafft,

weil ich AufwandsEntschädigung für Perfektion nicht mag.

Als ich mich auch noch im Stich gelassen fühlte, war mein letzter Tag.

 

Beim ReggaeSunFestival im August wurde ich zum Creative Act

und hab mich neben der großen Bühne mit KunstExperimenten versteckt.

Als AufbauHelfer und in der KinderBetreuung haben alle meine vorbildlichen Leistungen gecheckt.

Doch im Abbau hat die ehrenamtliche Helferin alle mit einem Nervenzusammenbruch und dessen Vorboten erschreckt.

 

Meine Kunstgruppe MAKKE stürzte mich dieses Jahr ganz oft in die Krise.

Den Verlust eines kreativen WettbewerbsBeitrags vor dessen Einreichung ich nun verdrieße.

Bei der Ausstellung im Schloss Wildenfels sagte man, dass ich nicht Künstlerin SiM hieße.

Und im Stadtgarten meiner Wahlheimat malte ich nachmittags allein auf der eiskalten Wiese.

Doch umso mehr ich nun unsere Einladung zur RathausAusstellung im Jahr 2014 genieße.

 

Kontraste e.V. lud mich als Künstlerin zur Kunstmeile nach Zwickau ein.

Ein Schaufenster gestaltete ich mit FantasieGalaxien recht fein.

Ich verkaufte NamensSchilder, Fotos, Kunst und auch T-ShirtDesign.

Doch wegen einiger Investitionen fuhr ich mit 0 € Gewinn am Ende heim.

 

Im GedichtBand der Frankfurter Bibliothek wurde ich verlegt

und mein Gedicht wurde als Spiegel der Gesellschaft mit Anerkennung gepflegt.

Auf Honorar oder Vergütung hatte ich umsonst Hoffnungen gehegt.

Beim Kauf eines Exemplars würde ich sogar mit 80 € DruckKostenBeteiligung belegt.

 

Nach über 6 Monaten gelang mir der Eintritt in den örtlichen GospelChor

Und alles ist besser als jemals zuvor.

Anerkennung, Familie und Freude fand ich hinter einem großen offenen Tor.

Und die Chorleiterin und ich arbeiten an der Veröffentlichung eines meiner Songs.

 

Als GospelChor durften wir im Oktober mit der großartigen Kathy Kelly singen

und genießen, wie über 300 KonzertBesucher vor Begeisterung die Kirche zum Beben bringen.

Weil der Star gerne wieder kommt, konnte sie bei uns wohl ein neues Zuhause finden.

Und wegen ihr konnten sich herausragende Songs an unsere musikalischen Herzen binden.

 

Es war ein äußerst aufregendes Jahr.

Und in Krisen waren immer Freunde für mich da.

Ich danke all meinen irdischen Engeln weit weg und ganz nah.

Nur durch euch fühl ich mich geliebt und bleibe stark.

 

SiM

 

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